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Eine Erfolgsgeschichte

Eine über 25-jährige Erfolgsgeschichte

In den 80er Jahren widmete sich eine kleine Gruppe engagierter Mitarbeiter unter der Leitung von Prof. J. H. Peter, der Erforschung der Interaktion von Schlaf, Atmung und Kreislauf. Die Häufigkeit und Bedeutung der Atmungsstörungen im Schlaf wurde in Deutschland von dieser Arbeitsgruppe als erste erkannt.

Mit der in Marburg von Prof. Dr. rer. nat. K. Meinzer (ZEL) und Prof. Dr. Dr. med. J. H. Peter entwickelten Messeinheit, dem sogenannten „Marburger Koffer“, war es erstmals weltweit möglich, Patienten mit schlafbezogenen Atempausen im häuslichen Umfeld zu untersuchen.

So entwickelte sich das Schlafmedizinische Zentrum aus einer reinen Forschungseinheit (Zeitreihenlabor) schnell zum ersten klinisch arbeitenden Schlaflabor, das sich der Diagnostik und Therapie der Schlafapnoe widmete. Aus einem täglich neu auszuräumendem Arbeitszimmer, in dem mit selbstgebauter Technik nachts Schlafuntersuchungen durchgeführt wurden, entstand in kurzer Zeit ein auf Hochtouren arbeitendes Schlaflabor.

1990 wurden 6 nächtliche Messplätze eingerichtet. 2006 entstand eine völlig neue und technisch moderne Einheit, mit 10 Messplätzen mit komfortabler Ausstattung.heute werden hier jährlich stationär ca.2000 Patienten und ambulant ca. 2600 Patienten untersucht.