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Kehlkopferkrankungen

Die Erkrankungen des Kehlkopfes und damit der Stimme, ist seit langer Zeit ein wesentlicher Schwerpunkt in Forschung und Therapie an der Giessener Hals-Nasen-Ohrenklinik.

Sowohl bösartige als auch gutartige Tumoren im Kehlkopf können zu einer Beeinträchtigung von Atmung und Stimme führen. Die Diagnostik dieser Erkrankungen wird in der Regel bei der ambulanten Vorstellung durchgeführt, dann erfolgt die Besprechung des weiteren Vorgehens. Ziel ist es, die Erkrankung unter bestmöglichem Erhalt oder sogar Verbesserung der Stimme zu heilen.

Tumore müssen in der Regel durch eine Operation entfernt werden, in vielen Fällen ist dies ohne eine äußerlich sichtbare Narbe durch ein mikroskopisches Vorgehen durch den Mund in Vollnarkose möglich. Dabei stehen in der Giessener Klinik spezielle Instrumente zur Verfügung, zum Teil wird abhängig von der Art der Erkrankung auch ein Laser eingesetzt.

Einen weiteren Schwerpunkt der Giessener HNO-Klinik stellt die Diagnostik von Stimmstörungen dar, welche nicht durch Tumorerkrankungen hervorgerufen werden.

Hier können nach genauer Untersuchung Therapiekonzepte erstellt werden, welche teilweise auf einer medikamentösen, häufig aber auch auf einer logopädischen Behandlung basieren.