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Forschung

Seit der Gründung des Labors für Experimentelle Unfallchirurgie im Jahre 1995 ist eine kontinuierliche Entwicklung der Forschungstätigkeiten und wissenschaftlichen Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene zu verzeichnen. Gleichzeitig erfolgte die technisch-apparative Aufstockung sowie die Erweiterung der Methodenspektren. Grundlage für die umfangreiche apparative und personelle Ausstattung der Forschungseinrichtung, die neben den zehn wissenschaftlichen und technischen Mitarbeitern auch zahlreichen Doktoranden, Habilitanden und Mitarbeitern der Klinik wissenschafliches Arbeiten ermöglicht, ist die finanzielle Unterstützung durch Drittmittel-geförderte Projekte.

Momentan wird ein Projekt mit dem Titel „Entwicklung und Charakterisierung offenporiger metallischer Implantatstrukturen mit biologischer Reaktionsschicht“ von der DFG im Rahmen des Normalverfahrens gefördert. Ebenfalls durch die DFG finanziert wird der im Sommer 2010 neu eingerichtete Sonderforschungsbereich/Transregio 79 mit dem Titel „Werkstoffe für die Geweberegeneration im systemisch erkrankten Knochen“, bei dem Institute der Universitäten Dresden, Heidelberg und Gießen zusammenarbeiten. Sprecher des Forschungsverbundes ist Prof. Dr. Christian Heiß.

                 

Vom Land Hessen wird ein Verbundprojekt mit dem Titel „Magnesiumlegierungen als resorbierbare Implantatmaterialien“ finanziell unterstützt. Zwei weitere Forschungsverbünde mit den Titeln „Biofunktionale und mittels 2-Photonen-Polymerisation nanostrukturierter Implantate zur Stimulation der Osteo- und Chondrogenese bei der Behandlung von skelettalen Defekten“ und „Nanocare“ werden vom BMBF gefördert und in Kooperation mit namhaften Wissenschaftlern durchgeführt. DFG-Gelder, Bundesmittel und Industriegelder sollen auch in Zukunft den internationalen Forschungsstandard des Labors erhalten.