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Kooperationsstudien Pflegedienst-Ärztlicher Dienst

Die Initiative für Klinische Kooperationsstudien Pflegedienst/Ärztlicher Dienst am Standort Marburg geht von der Hypothese aus, dass bei zunehmender Verzahnung ärztlicher und pflegerischer Tätigkeitsbereiche durch die klinische Forschung nicht nur im ärztlichen, sondern gerade im pflegerischen Bereich die Krankenversorgung der Patienten bezüglich Kundenorientierte Versorgungsqualität und Ökonomie wesentlich verbessert werden kann.

Kooperationsstudien  Pflegedienst-Ärzlicher Dienst

 

Kontakt:

Kooperationsstudien
Pflegedienst-Ärzlicher Dienst

Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Standort Marburg
Baldingerstrasse
35043 Marburg

Leitung:
Dr. physiol. Thomas Neubert
Tel.: +49 (0)6421 586 3285
Email: neubertt@med.uni-marburg.de

 

 

Zunehmend sichtbare, begrenzte Ressourcen in der Gesundheitsversorgung, demographische und gesellschaftliche Veränderungen und ein zunehmendes Qualitätsbewusstsein in der Bevölkerung sind Herausforderungen, denen sich ein Kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen im Gesundheitswesen mit der Formulierung neuer Aufgabenfelder stellen muss.

„Können wir uns eine Krankenversorgung leisten, die nicht auf wissenschaftliche Evidenz beruht ?“

„Ist es ethisch und moralisch vertretbar, sich für Leistungen bezahlen zu lassen, deren wissenschaftliche Evidenz fragwürdig erscheint?“ 

Die wissenschaftliche Überprüfung ärztlicher und pflegerischer Behandlungsstrategien hinsichtlich Wirksamkeit, Ökonomie und Ressourcenverträglichkeit sowie ein stärkeres Engagement in der Präventivmedizin, der Information und Beratung von Patienten sind neue Aufgabenfelder der unterschiedlichsten Professionen im Gesundheitswesen. Diese Stelle wurde eingerichtet, um im gemeinsamen Dialog aller an der Versorgung von Pflegebedürftigen beteiligten forschenden Berufsgruppen Antworten auf die Fragen von Pflegebedürftigen und von Pflegenden zu finden und neue Wege der Organisation von Pflege- und Behandlungsprozessen, Überprüfung von Prozessqualität durch die Betroffenen und ein verändertes Bewusstsein in der Gesundheitsvorsorge und der Behandlung von Pflegebedürftigen zu entwickeln.
Dabei ist die Kooperation mit anderen in die Behandlung schwerkranker Menschen involvierten Professionen von außerordentlicher Bedeutung und Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit.