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Trauma-Ambulanz für Kinder und Jugendliche

In Folge körperlicher oder psychischer Gewalterfahrungen reagieren manche Kinder und Jugendliche mit einer starken psychischen Symptomatik. Symptome wie Ängste, Schreckhaftigkeit, Unruhe, Rückzug, Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen und emotionales Wiedererleben stellen zunächst eine normale Reaktion auf die erlebten Belastungen dar. Dauern die Symptome jedoch länger an,  können sich daraus Erkrankungen entwickeln wie z.B. Depressionen oder eine posttraumatische Belastungsstörung. Dann ist es wichtig, sich frühzeitig professionelle Hilfe zu suchen um die Belastungen zu reduzieren.

Unsere Trauma-Ambulanz möchte jungen Menschen mit psychischen Belastungen nach schwerwiegenden Erlebnissen helfen.

Unser Angebot:

  • Kurzfristige psychotherapeutische Erstgespräche zur Erststabilisierung
  • Diagnostik zur professionelle Einschätzung der Symptomatik
  • Beratung zum Umgang mit akuter Symptomen
  • Unterstützung und Beratung der Familie oder anderer Bezugsperson
  • Indikationsstellung (Empfehlung für weitere therapeutische oder diagnostische Maßnahmen)
  • Planung und Vermittlung weiterer Hilfsangebote

Unsere Traumaambulanz bietet im Rahmen des Opferentschädigungsgesetzes (OEG) zusätzliche psycho¬therapeutische Hilfe für Kinder und Jugendliche an, die Opfer körperlicher oder sexu¬eller Gewalt geworden sind. Auch Personen, die im Rahmen eines Überfalls bedroht wurden oder Zeugen einer Gewalttat wurden, können die Hilfe vom OEG in Anspruch nehmen. Wir unterstützen Sie gegebenenfalls bei der Beantragung entsprechender Leistungen.

Unser Team besteht aus approbierten Psychotherapeuten, einem Oberarzt und dem Sozialdienst. Wir sind spezialisiert auf den Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien.

Kontaktaufnahme telefonisch über das Sekretariat der Trauma-Ambulanz unter:
06421 - 58 66469  (Mo.-Fr.: 08:00 Uhr– 15:00 Uhr)
oder per E-Mail unter:
hoehnee@med.uni-marburg.de