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Low-Vision-Beratung

In Deutschland leben mehr als 50.000 Menschen mit einer stark verminderten Sehkraft. Durch den Anstieg der Lebenserwartung wird dieser Anteil in den nächsten Jahren noch wesentlich ansteigen. Es ist daher dringend notwendig, sich auf diese Entwicklung einzustellen. Die Bedürfnisse sehbehinderter Menschen, besonders hinsichtlich der Beratung und Anpassung vergrößernder Hilfsmittel, sollten qualifiziert erfasst und versorgt werden.

 

In der Low-Vision-Sprechstunde werden die Betroffen interdisziplinär versorgt. Bei einem ausführlichen Beratungsgespräch wird mit dem Patienten gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten hinsichtlich alltäglicher Sehanforderungen, Mobilität, Kommunikation und Beleuchtung gesucht bzw. werden diese erprobt. Geeignete Sehhilfen können zum Teil vor Ort erprobt werden.