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Hypophysentumore

Tumore der Hirnanhangsdrüse fallen zumeist durch Veränderungen im Hormonhaushalt auf, diese können oft medikamentös behandelt werden. Bei Nichtansprechen der Therapie oder bei Auftreten von Sehstörungen kann ein Eingriff unumgänglich sein.

In Bearbeitung...

Vor der Planung eines Eingriffs erfolgt die Vorstellung der Patienten in unserer Hypophysensprechstunde, hierzu sollten idealerweise ein Kernspintomogramm des Kopfes (ohne und mit Kontrastmittelgabe), ein aktueller augenärztlicher Gesichtsfeldbefund und ein aktueller endokrinologischer Befund mit zur Beurteilung der OP-Indikation herangezogen werden.

Nach dem Eingriff erfolgt die Weiterbetreuung im Rahmen der Sprechstunde, zunächst in halbjährlichen, dann in längeren Abständen werden die drei Untersuchungen wiederholt und beurteilt. Auf diese Art und Weise können Veränderungen des Hormonhaushaltes, Sehstörungen oder ein Wiederauftreten des Tumors früh erkannt werden.

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. E. Uhl
Direktor der Klinik

Tel.: 0641/985-57160 Fax: 0641/985-57169
eberhard.uhl@neuro.med.uni-giessen.de