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Schwerpunkte

Das molekularbiologische Labor der Klinik für Neurochirurgie erarbeitet mit verschiedenen molekularbiologischen und biochemischen Methoden die Ursache für die Entstehung, Progression und das Wiederauftreten von Erkrankungen des ZNS, im besonderen Fokus steht hierbei das Glioblastom.

Die Forschung ist durch die abteilungseigene Biomaterialbank außerordentlich gut an die Klinik angegliedert. Uns stehen prä- und postoperatives Blut sowie Gewebe zu Verfügung, diese können im Rahmen von verschiedensten Methoden untersucht werden. Bei uns im Labor werden von Zellkulturtechniken, über Klonierungen, zu grundlegenden Methoden wie qPCR und Westernblotting alle gängigen Techniken angewendet. Darüber hinaus verwenden wir auch neue und technisch anspruchsvolle Methoden wie CRISPR/Cas9, FACS Analysen, in vivo Experimente an Mäusen und hochauflösende, konfokale Fluoreszenzmikroskopie. Die Methoden werden im Rahmen der nachfolgenden Projekte genutzt mit dem letztendlichen Ziel, die Therapie von Patienten durch unsere Forschung zu verbessern:

  • Analyse der extra- und intrazellulären Funktionen des Metalloprotease-Disintegrins ADAM8 für Wachstum und Ausbreitung von invasiven Tumoren
  • Analyse der Shedding-Prozesse bei der M1/M2 Polarisierung von Tumor-assoziierten Makrophagen (TAMs) in Glioblastomen
  • MMPs in Hypophysen-Adenomen
  • Systematische Analyse der Genexpressionssignaturen von Radio- und Chemoresistenzen als Beitrag zu einer personalisierten Therapie von Glioblastomen
  • Identifizierung von miRNAs in Glioblastomen
  • Die Rolle von ADAM8 bei der Tumorprogression und Therapieresistenz im PDAC