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Psychosen

Im Forschungsbereich Psychosen beschäftigen wir uns mit den Entstehungsmechanismen, der Früherkennung und der Therapie von Psychosen.

Vor dem Beginn von manifesten Symptomen einer Psychose gibt es häufig eine Prodromalphase mit unspezifischen klinischen Symptomen. Für die frühzeitige Erkennung und optimale Unterstützung von Menschen mit besonders hohem persönlichen Risiko untersuchen wir verschiedene potentielle Biomarker aus dem Bereich der Bildgebung und Neurophysiologie.

Die medikamentöse Behandlung von Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis basiert bis heute im Wesentlichen auf der Blockierung von Dopamin-Rezeptoren, obwohl wir wissen, dass in der Pathogenese neben Dopamin auch andere Neurotransmitter wie z.B. das Glutamat eine wichtige Rolle spielen. Durch experimentelle Untersuchungen u.a. mit Ketamin, einem NMDA-Rezeptorantagonisten, lassen sich neue Erkenntnisse zur Entstehung und Behandlung von Psychosen gewinnen.

Die Weiterentwicklung der Behandlungsmöglichkeiten von Psychosen ist ein weiteres Anliegen. Wir interessieren uns besonders für den Einsatz innovativer Psychotherapie, nichtinvasiver Neurostimulation und neuer medikamentöser Ansätze.

 

Leitung / Kontakt

Prof. Dr. C. Mulert

Dr. Jona Iffland

 

Freie Stellen

medizinische Doktoranden

Bachelor- und Masterstudierende der Psychologie

 

Ausgewählte Publikationen

Thiebes S, Steinmann S, Curic S, Polomac N, Andreou C, Eichler IC, Eichler L, Zöllner C, Gallinat J, Leicht G, Mulert C (2018) Alterations in interhemispheric gamma-band connectivity are related to the emergence of auditory verbal hallucinations in healthy subjects during NMDA-receptor blockade. Neuropsychopharmacology: 43(7):1608-1615.

Leicht G, Vauth S, Polomac N, Andreou C, Rauh J, Mußmann M, Karow A, Mulert C (2016) EEG-Informed fMRI Reveals a Disturbed Gamma-Band-Specific Network in Subjects at High Risk for Psychosis. Schizophr Bull:239-49.

Andreou C, Nolte G, Leicht G, Polomac N, Hanganu-Opatz IL, Lambert M, Engel AK, Mulert C (2015) A single connected network of increased resting-state gamma connectivity in first-episode schizophrenia. Schizophr Bull: 41(4):930-9.