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Kompetenzen

Cochlear Implant Centrum Mittelhessen

Das Cochlear Implant Centrum Mittelhessen wurde als Kompetenzzentrum für Diagnostik, konservative und operative Hörrehabilitation sowie für die Beratung und Betreuung aller Formen von Hörstörungen ins Leben gerufen....

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Tumorerkrankungen

Die Behandlung von gut- aber insbesondere auch bösartigen Tumoren im Kopf-Halsbereich ist ein wichtiger Schwerpunkt der Klinik. Die operative Therapie steht in der Regel bei der Behandlung der bösartigen Geschwulste im Vordergrund. Hierbei werden modernste Methoden der operativen Krebsbehandlung wie zum Beispiel die Laserchirurgie angewandt. Die Therapie erfolgt jeweils individuell an den Patienten angepasst, um einerseits den Tumor vollständig zu entfernen und andererseits wichtige Funktionen zu erhalten. Ein Beispiel hierfür sind kehlkopferhaltende Operationen oder schonende endoskopische Verfahren. Wichtig für die Funktionserhaltung und Wiederherstellung ist auch die rekonstruktive Chirurgie, die einen weiteren Schwerpunkt der Klinik darstellt....

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Rekonstruktive Chirurgie

Die rekonstruktive Chirurgie ist ein wichtiger Schwerpunkt der Gießener Hals-Nasen-Ohrenklinik.Sie bedeutet, dass es nach der Entfernung von bösartigen Tumoren teilweise erfoderlich ist, Gewebe von anderen Stellen des Körpers in den Kopf-Halsbereich zu transplantieren um Funktionen wie das Sprechen, Atmen und Schlucken oder die Kosmetik wieder herzustellen. Teilweise werden hierfür Gewebstransplantate mit Blutgefäßen verpflanzt. Eine Vielzahl solcher Eingriffe wird pro Jahr durchgeführt und erfordert ein spezialisiertes Team....

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Ohrerkrankungen

Die meisten Erkrankungen im Bereich des Ohres sind entzündlicher Natur, seltener treten auch Tumoren auf. Die entzündlichen Ohrerkrankungen können zu Ohrenlaufen, Schmerzen und Hörstörungen führen. Die Behandlung der Ohrerkrankungen stellt einen traditionellen Schwerpunkt der Giessener Hals-Nasen-Ohrenklinik dar. Eingriffe am Gehörgang und Mittelohr zur Sanierung werden mit modernsten Methoden und schonenden Operationsverfahren durchgeführt. Die Operationen erfolgen möglichst schonend wenn möglich unter Erhalt der Gehörknöchelchenkette und mit gleichzeitiger Rekonstruktion des Schallleitungsapparates. Dies erfolgt durch verschiedene sogenannte Tympanoplastiken mit speziell entwickelten Mittelohrimplantaten. Hier haben sich insbesondere Mittelohrimplantate aus Titan bewährt. Hinzu kommen rekonstruktive Verfahren des Trommelfells insbesondere mit Knorpel....

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Hörstörungen

In Deutschland leiden etwa 15 Millionen Menschen unter behandlungsbedürftigen Hörproblemen. Dabei zeigt die Zahl der Betroffenen steigende Tendenz, da die Lebenserwartung und die freizeitbedingten Gehörgefährdungen ständig zunehmen. Entsprechend dem Ort der Störung differenziert man in Außenohr-, Mittelohr-, Innenohr- und Nervenschwerhörigkeiten. Hörstörungen, die ihre Ursache im Außenohr haben, sind selten, da die meisten Erkrankun-gen des Außenohres keine Einschränkung des Hörvermögens zur Folge haben. Eine Aus-nahme stellt Ohrenschmalz (Zerumen) dar, wenn es den Gehörgang als Pfropf komplett ver-schließt. Dieses Problem ist durch ärztliche Entfernung des Zerumens leicht zu beheben. Mittelohrschwerhörigkeiten können entstehen durch Belüftungsstörungen, Entzündungen, angeborene Fehlbildungen, Verletzungen, Tumore oder Otosklerose, eine Versteifung der Gehörknöchelchenkette. Abhängig von der Art der Erkrankung kann die Behandlung von Mittelohrschwerhörigkeiten mit Medikamenten oder durch operativen Eingriff erfolgen, wo-durch die Hörprobleme in den meisten Fällen behoben oder zumindest deutlich gebessert werden können. Mit Abstand am häufigsten werden Hörprobleme durch Funktionsstörungen im Innenohr ver-ursacht. Zu dieser Klasse von Hörstörungen gehören z. B. genetisch verursachte (angebore-ne), altersbegleitende, verletzungs-, lärm- oder explosionsbedingte Schwerhörigkeiten, die Menièresche Erkrankung wie auch Hörstörungen durch ohrschädliche Medikamente. Alle diese Hörstörungen sind chronischer Natur und lassen sich medikamentös oder operativ meist nicht bessern. Dann sind Hörgeräte, Hörimplantate oder im fortgeschrittenen Stadium auch Cochlea Implantate angezeigt. Eine Ausnahmestellung unter den Innenohrhörstörun-gen nimmt der Hörsturz ein, der sich durch eine plötzliche Hörverschlechterung bemerkbar macht. In diesem Fall ist eine schnelle medikamentöse Behandlung angezeigt. Häufig gehen Innenohrschwerhörigkeiten auch mit Schwindelerscheinungen und/oder Ohrgeräuschen (Tinnitus) einher. Ohrgeräusche können allerdings auch andere Ursachen haben, die in je-dem Fall abgeklärt werden müssen. Hörstörungen die ihren Sitz am Hörnerven oder im Hirn-stamm haben (degenerative Prozesse, Tumoren), sind äußerst selten, bedürfen aber drin-gend der fachärztlichen Abklärung. Auf der Basis modernster diagnostischer Verfahren bietet die Universitäts-HNO-Klinik für alle Formen von Hörstörungen effiziente Behandlungs- bzw. Therapiekonzepte an. Wenn immer möglich, zielt die Behandlung von Hörstörungen durch den Einsatz von konservativen, medi-kamentösen oder operativen Maßnahmen auf die Wiederherstellung bzw. nachhaltige Ver-besserung des Hörvermögens ab. Allerdings liegen in 70-80 % aller Fälle chronische Innen-ohrschwerhörigkeiten vor, die nicht Gehör verbessernd behandelt werden können. In diesen Fällen ist eine frühzeitige Versorgung mit herkömmlichen oder implantierbaren Hörgeräten angezeigt.
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Nasennebenhöhlen

Erkrankungen, insbesondere entzündliche Erkrankungen des Nasennebenhöhlensystems, stellen eine der häufigsten Erkrankungen des Hals-Nasen-Ohrenbereiches dar. Hier liegt der Schwerpunkt der Klinik insbesondere auf der operativen Therapie. Die Operation erfolgt sowohl mittels endoskopischer als auch mikroskopischer Techniken. Dies ermöglicht ein an den Patienten angepasstes möglichst schonendes Operationsverfahren. Hierdurch können chronische Nasennebenhöhlenentzündungen aber auch Riechstörungen effektiv behandelt werden. Neben der operativen Therapie ist insbesondere die konsequente Nachbehandlung wichtig. Für die optimale operative Therapie steht uns ein modernstes Navigationssystem im Operationssaal zur Verfügung. Dies ermöglicht uns, die Nasennebenhöhlen und Schädelbasischirurgie auch in den gefährlichen Bereichen sicher und schonend durchzuführen....

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Speicheldrüsenerkrankungen

Die Behandlung der Speicheldrüsenerkrankungen beinhaltet die Therapie sowohl der gut- als auch der bösartigen Speicheldrüsentumoren. Die meisten dieser Tumoren sind gutartig und liegen im Bereich der Ohrspeicheldrüse. Fast immer ist eine operative Therapie erforderlich. Die Hals-Nasen-Ohrenklinik führt die Operation unter mikroskopischer Sicht und unter ständiger Überwachung des Gesichtsnerven durch. Eine Vielzahl dieser Tumoren der Ohrspeicheldrüsen werden pro Jahr operiert. Selten können auch bösartige Tumoren in den Speicheldrüsen auftreten, oft kommt es hierbei zu einer Schädigung des Gesichtsnerven. Daher erfordern diese Operationen eine Rekonstruktion des Gesichtsnerven. Außerdem müssen unter Umständen plastische Operationen durchgeführt werden, um das gelähmte Gesicht zu rehabilitieren. Diese Maßnahmen sind ein Spezialgebiet der Klinik und erfordern ein individuelles Vorgehen.   Eine weitere häufige Erkrankung der Speicheldrüsen sind die Steinleiden. Die Giessener Hals-Nasen-Ohrenklinik verfügt über verschiedene Therapieoptionen dieser Erkrankung. Einerseits ist eine Steinzertrümmerung (Lithotripsie) möglich. Außerdem wird die Sialoendoskopie durchgeführt. Hierbei werden dünne Endoskope in die Speichelwege eingebracht. So können Steine oder Verengungen beseitigt werden....

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Schlafbezogene Atmungsstörungen

Tagesmüdigkeit mit gestörtem nächtlichen Schlaf durch Atembehinderung im Rachenbereich sind die wichtigsten Zeichen einer obstruktiven Schlafapnoe. Diese Erkrankung kann je nach Ausprägung schwere Folgen auf das Herz-Kreislaufsystem und die Lunge haben und z.B. auch das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen....

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Kehlkopferkrankungen

Die Erkrankungen des Kehlkopfes und damit der Stimme, ist seit langer Zeit ein wesentlicher Schwerpunkt in Forschung und Therapie an der Giessener Hals-Nasen-Ohrenklinik. Sowohl bösartige als auch gutartige Tumoren im Kehlkopf können zu einer Beeinträchtigung von Atmung und Stimme führen. Die Diagnostik dieser Erkrankungen wird in der Regel bei der ambulanten Vorstellung durchgeführt, dann erfolgt die Besprechung des weiteren Vorgehens. Ziel ist es, die Erkrankung unter bestmöglichem Erhalt oder sogar Verbesserung der Stimme zu heilen. Tumore müssen in der Regel durch eine Operation entfernt werden, in vielen Fällen ist dies ohne eine äußerlich sichtbare Narbe durch ein mikroskopisches Vorgehen durch den Mund in Vollnarkose möglich. Dabei stehen in der Giessener Klinik spezielle Instrumente zur Verfügung, zum Teil wird abhängig von der Art der Erkrankung auch ein Laser eingesetzt....

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Plastische Chirurgie

Formveränderungen der inneren und äußeren Nase können die Nasenatmung behindern und auch kosmetisch störend sein. Ist eine Verbiegung der Nasenscheidewand die Ursache der Nasenatmungsbehinderung, so kann man durch die operative Begradigung der Nasenscheidewand, ggf. mit gleichzeitiger Verkleinerung der Nasenschwellkörper eine Verbesserung oder sogar Normalisierung der Nasenatmung erreichen.

Bei störenden Veränderungen der Nasenform kann gleichzeitig die äußere Nase korrigiert werden. Solche Veränderungen sind z.B. ein Nasenhöcker oder eine schiefe Nase. Diese Formveränderungen können Folge eines Unfalls oder auch angeboren oder im Laufe des Wachstums entstanden sein.

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Diagnostik

Diagnostik der Stimmstörungen, des Schwindels, der Schlafstörungen mit Schnarchen und der Hörstörungen....

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