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Info für Studenten

Unsere Klinik ist in der glücklichen Lage, über mehrere "full scale"-Anästhesiesimulatoren zu verfügen, an denen die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, externe Teilnehmer -vor allem aber auch unsere Studentinnen und Studenten- ein realitätsnahes Training erhalten können.

Universitäre Lehre: Junge Menschen fördern heißt, unsere Zukunft sichern…

In den letzten Semestern wird von Seiten der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie ein signifikant höherer Praxisbezug für die ärztliche Ausbildung unserer Studentinnen und Studenten angestrebt. Unser Ziel ist es das Studium zu enttheoretisieren, und praxisnäher zu gestalten sowie Fachwissen durch klinisch praktische Erfahrungen zu vermitteln. Dies bedeutet aber auch daß klassische Fächergrenzen zugunsten einer interdisziplinären Verzahnung aufgebrochen werden müssen.
Eine wichtige Säule dieses praxisorientierten Unterrichts ist der Anästhesie- und Notfall-Patientensimulator. Die Simulation ist heute im Rahmen der klinischen Ausbildung ein aktuelles didaktisches Tool, das Kasuistik und Theorie mit dem Erwerb praktischer Fertigkeiten verbindet. Selten zuvor konnten Studenten in realitätsnahen Szenarien - ohne die Gefahr einer Patientenschädigung - ihr Wissen in Echtzeit und unter Anwendung manuell-praktischer Fertigkeiten so gut unter Beweis stellen. Neben einem komplett ausgestatteten Operationssaal oder Utensilien einer präklinischen Notfallsituation stellt die wirklichkeitsgetreue Darstellung des Patienten die technisch größte Herausforderung dar. Durch einen hohen technischen, räumlichen und personellen Aufwand gelingt es, eine virtuelle Wirklichkeit zu schaffen. Funktionen wie Spontanatmung, Augen und Pupillenfunktionen, Herz- und Kreislauffunktionen, Nierenfunktion usw. lassen die meisten Studenten tatsächlich rasch vergessen, dass es sich eigentlich um eine computergesteuerte simulierte Situation bzw. einen Simulator handelt. Neben diesen Simulatoren verfügt die Klinik nach wie vor über eine Vielzahl von "gewöhnlichen" sog. "Reanimationspuppen", an denen die verschiedenen Algorithmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung trainiert werden können.

Im Wintersemester 2012/13 startete zusätzlich am Fachbereich Medizin das Schwerpunktcurriculum (SPC) „AINS“, welches sowohl curriculare Kenntnisse und Fertigkeiten vertiefen, als auch zusätzliche Lehrinhalte vermitteln wird. Zielgruppe sind Studierende der Humanmedizin der Justus-Liebig-Universität ab dem 3. klinischen Semester, die ein überdurchschnittliches Interesse an Fragestellungen der Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und
 Schmerztherapie haben. Hohes Engagement und Leistungsbereitschaft werden vorausgesetzt.

SPC AINS

Mein Studium