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Leitbild

Die staatliche Schule für Logopädie ist eine Ausbildungseinrichtung des UKGM am Standort Marburg. Bereits 1969 gegründet, zählt unsere Schule zu den erfahrensten Ausbildungsstätten Deutschlands.
Langjährige und bewährte Lehrtradition trifft auf zeitgemäße, innovative Didaktik und Lernformate. Durch die Nachbarschaft zur Abteilung für Phoniatrie und Pädaudiologie befindet sich die Schule im direkten Kontext universitärer Medizin und Hochschullehre. Das Vermitteln evidenzbasierten, theoretischen und praktischen Wissens sowie die Unterstützung beim Erwerb von Handlungskompetenzen im Interesse einer optimalen Patientenversorgung stehen im Fokus unserer Tätigkeit.
In allem bilden die Auszubildenden den Mittelpunkt unseres Handelns.
Das vorliegende Leitbild ist Ausdruck einer gemeinsamen Wertevorstellung aller Lehrkräfte und bildet die Basis unserer Handlungs- und Kommunikationsgrundlage im Ausbildungsalltag.

Wir legen Wert auf Qualität

Fachliche und didaktische Qualität sowie hohe pädagogische Expertise bilden die Grundlage der Ausbildung an unserer Schule. Regelmäßige fachliche und didaktische Fortbildungen der Lehrlogopädinnen und DozentInnen sind selbstverständlich. Variierende Unterrichtsformate und der Einsatz vielfältiger Materialien ermöglichen es verschiedene Lerntypen anzusprechen, ausgerichtet an modernen Didaktikkonzepten, basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. So gelingt uns die Verbindung bewährter und moderner Inhalte.
Die Anbindung und Kooperation mit den verschiedenen Abteilungen des UKGM ermöglicht in der Ausbildung den interprofessionellen Austausch und fördert fachübergreifende Kontakte mit anderen Disziplinen und Fachschulen für Gesundheitsberufe. So können unsere Auszubildenden bereits in der Ausbildung die Planung und Durchführung wichtiger interprofessioneller Kontakte erlernen und werden auf das breite Spektrum der zukünftigen Arbeitssituationen vorbereitet. Wir unterstützen und fördern die Teilnahme der Auszubildenden an Kongressen und Inhouse-Fortbildungen.

Verknüpfung von Theorie und Praxis prägt unseren Ausbildungsalltag

Da auch ambulante PatientInnen zur Behandlung an unsere Schule kommen, gelingt uns die Synthese von Theorie und Praxis in hohem Maße. Unsere Auszubildenden haben die Möglichkeit, im Unterricht theoretisch erworbenes Wissen zeitnah im direkten PatientInnenkontakt umzusetzen. Es ist uns wichtig, dass die Auszubildenden 100 eigene Therapien zu unterschiedlichen Störungsbildern schulintern durchführen. Diese werden von den jeweiligen Fachlehrlogopädinnen betreut. Somit ist ein Transfer von der Theorie in die Praxis gewährleistet. Die Auszubildenden werden im Prozess der Befunderhebung, Zielentwicklung und Therapiedurchführung zur kritischen Reflexion ihres Denkens und Handelns angeleitet und begleitet.

Wir sehen Jede/n in ihrer/seiner Individualität und Entwicklung

Wir begleiten unsere Auszubildenden bei dem Erwerb ihrer Kompetenzen in ihrer sich Schritt für Schritt entwickelnden beruflichen Identität, um sie auf die Anforderungen ihres zukünftigen Berufsalltages vorzubereiten. Die Auszubildenden sollen ihre Stärken und Schwächen kennenlernen und dadurch die notwendige Sicherheit im Umgang mit Sozialkompetenz, Methodenkompetenz und Fachkompetenz bei sich und den PatientInnen erlangen. In der Praxis werden sie intensiv durch regelmäßige Vor- und Nachbesprechungen begleitet.

Wertschätzung, Respekt und Empathie sind Grundlage unseres Umgangs

Für uns ist ein wertschätzender Umgang und Empathie bei gleichzeitiger Wahrung der professionellen Distanz selbstverständlich. Transparenz, Dialogbereitschaft und Respekt werden in unserem Schulalltag gelebt.
Wir ermöglichen unseren Auszubildenden eine offene Lernatmosphäre, die die individuellen Prozesse des Lernens und der Weiterentwicklung gewährleisten. Dabei bringen wir Verständnis für deren Rolle als Lernende auf.
In Kursbesprechungen, die sowohl kursintern, als auch zusammen mit einer Kursmentorin aus den Reihen der Lehrenden regelmäßig einmal pro Woche stattfinden, besteht die Möglichkeit, Fragen und Sorgen ebenso wie Unzufriedenheit, aber auch eigene Wünsche und Vorschläge einzubringen.
Von unseren Auszubildenden erwarten wir, dass sie sich engagiert und zuverlässig zeigen und das Schulleben durch ihre Bereitschaft zum wertschätzenden und verantwortungsvollen Umgang miteinander prägen.
Zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen (z.B. der "Tag der offenen Tür", Kursausflüge, die gemeinsame Weihnachtsfeier) prägen das Gemeinschaftsleben und finden ihren Höhepunkt im Examensball zum Ausbildungsende.
So begleiten wir die Auszubildenden vom Ausbildungsbeginn bis hin zum Berufseinstieg.