Ein Unternehmen der RHÖN-KLINIKUM AG
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Statement des Vorstands der RHÖN-KLINIKUM-AG

Die Privatisierung des UKGM ist ein medizinischer und wirtschaftlicher Erfolg.
Sie entlastet den Steuerzahler in erheblicher Weise.


Die RHÖN-KLINIKUM AG, mit 95 % Mehrheitsgesellschafter der UKGM GmbH, erklärt, dass die Privatisierung des UKGM ein wirtschaftlicher und medizinischer Erfolg ist. Sie hat nicht die Absicht seine Anteile an das Land Hessen oder andere Dritte zu veräußern. Vielmehr plant sie, wie auch bisher, die zugehörigen Kliniken auch zukünftig intensiv weiterzuentwickeln. Dafür wurden seit der Übernahme im Jahr 2006 wurden unter anderem mehr als 750 Millionen Euro an Eigenmitteln in die Infrastruktur und die medizinische Versorgung investiert, sowie relevante Kompetenzzentren weiterentwickelt und gestärkt.
 
Im Übrigen profitiert das Land Hessen in nicht unerheblichem Maße von der medizinischen Versorgung, aber auch der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des UKGM.  Das Land Hessen musste keine Defizitausgleiche tragen und konnte so mit den hierfür eingesparten Mitteln seine Forschungsinfrastruktur deutlich ausbauen, wie man an den vielfältigen Neubauten der Universitäten in Gießen und Marburg sehen kann.
 
Medizinisch zählt der Gießener Standort des UKGM als einziges hessisches Krankenhaus mit seinem international anerkannten Schwerpunkt der Kardiopulmonalen Medizin (Betroffenheit von Herz und Lunge) zu den sogenannten „Exzellenzclustern“ in der Medizin. Ähnliches gilt für den Marburger Standort: Dessen Zertifizierung als onkologisches Spitzenzentrum als Teil des Spitzenzentrums Frankfurt-Marburg der Deutschen Krebshilfe zeichnet die Leistungen des Hauses – und ganz konkret auch der dort praktizierenden Mediziner – im wissenschaftlichen und medizinischen Bereich aus. Und auch während der Corona-Pandemie erzielten die Kliniken Spitzenleistungen indem sie hessenweit die meisten schwer erkrankten COVID-19-Patienten versorgten.