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Forschung

Schwerpunkte

Der Hauptforschungsschwerpunkt an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ist die Knochenneubildung durch den Einsatz von körpereigenen, aus Fettgewebe gewonnenen, adulten Stammzellen. Diese multipotenten Stammzellen führen zu einer Differenzierung in knochenbildende Zellen (Osteoblasten) und deren Vorläuferzellen. Mit diesem Verfahren wird es zukünftig möglich sein, beim Patienten eine Knochenneubildung nur durch die Implantation dieser körpereigenen adulten Stammzellen in Knochendefekte einzuleiten, ohne auf körperfremde Materialien zurückgreifen zu müssen. Dabei arbeitet die Klinik eng mit dem Institut für Transfusionsmedizin und dem Institut für Zellphysiologie der Universität zusammen.

Innerhalb der letzten Jahre erfolgte in internationaler Zusammenarbeit mit Arbeitsgruppen aus Belgien und England durch unsere Arbeitsgruppe für klinische Photographie eine Neudefinition der standardisierten klinischen Photographie im Bereich der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.

In einem gemeinsamen Projekt mit der Abteilung für Neuroradiologie arbeiten wir mit Hilfe eines weltweit nahezu einzigartigen Vorserienmodell eines flat-panel-Volumen-Computertomographen an intraoperativ anwendbaren Methoden zum Nachweis der knöchernen Tumorinfiltrationstiefe von Karzinomen in Knochen des Gesichtsschädels.
Einen weiteren Forschungsschwerpunkt stellt die Weiterentwicklung der zahnärztlichen Implantologie dar. Dabei forscht die Klinik insbesondere auf dem Gebiet der sicheren knöchernen Integration von Implantaten sowie der Verbesserung der ästhetischen Weichgewebesituation.

Weitere aktuelle klinische Forschungsvorhaben im Rahmen von retrospektiven Untersuchungen beschäftigen sich mit der konservativen Behandlung von lagebedingten Schädeldeformitäten durch Kopforthesen sowie mit der Entnahmemorbidität bei der Beckenkammknochenentnahme.

Lehre

Die Abteilung ist an der zahnmedizinischen und humanmedizinischen Ausbildung mit Praktika, Seminaren und Vorlesungen beteiligt. Das Wahltertial des Praktischen Jahres im Studium der Humanmedizin kann in der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie erfolgen.