Ein Unternehmen der RHÖN-KLINIKUM AG
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Dozenten

Sandra Postel
  • Präsidentin der Pflegekammer NRW,
  • Mitglied des Präsidiums der Bundeskammer,
  • Leiterin der Stabsstelle Pflege- und Sozialpolitik der Marienhaus GmbH

Vortrag

Patientensichere Kommunikation aus Sicht des Berufsstandes Pflege

Sichere Kommunikation ist eine der zentralen Voraussetzungen für Patientensicherheit und gehört zu den Kernaufgaben professioneller Pflege. Der Vortrag soll zeigen, wie klare Strukturen und eine offene Fehlerkultur dazu beitragen, Risiken zu minimieren – und welche Rahmenbedingungen pflegepolitisch gestaltet werden können.

 

Olaf Heckmann
  • Pflegedienstleitung UKGM Marburg für die Bereiche Psychiatrie, Kinder-und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik
  • B.A Social Management, Fachkrankenpfleger für Psychiatrie

Workshop

Was passiert, wenn was passiert ist?

Gewalt-und Extremereignisse fordern die Akteure im Gesundheitswesen zunehmend heraus. Was tun, wenn es trotz präventiver Maßnahmen und Deeskalationskonzepte zu solchen Ereignissen kommt? Wie wird gehen wir mit betroffenen Mitarbeiter*innen um und welche Angebote sollte diesen unterbreitet werden? Tut man eventuell zu wenig und kann man vielleicht auch Zuviel tun?

Sabine Tschainer - Zangl

  • Dipl.-Theologin / Dipl.-Psych.-Gerontologin
  • Inhaberin und Geschäftsführung Institut aufschwungalt München

Vortrag

Ohn(e)Macht? Oder: Wer hat hier welche Bedürfnisse? – Gewaltprävention in der Pflege von Menschen mit Demenz 

In der Pflege und Begleitung von Menschen mit Demenz kommt es immer wieder zu Gewalt. Von ihnen gegen uns. Von uns gegen sie. De-Eskalation? Prophylaxe? Der Vortrag gibt Ihnen Hintergrundinformationen und praktische Tipps.

Carolin Gonschorek
  • examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin auf interdisziplinären Intensivstationen
  • M.Sc. Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Martin-Luther-Universität Halle- Wittenberg
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Gewaltprävention
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMG geförderten Progress Projekt zu Behandlungswegen bei Long-/Post Covid

Vortrag

Patientensicherheit in der Primärversorgung

Die Gewährleistung der Patient*innensicherheit stellt eine zentrale Aufgabe im Gesundheitswesen dar. Ziel des Workshops ist es, potenzielle Risiken im Behandlungsalltag zu identifizieren und praxistaugliche Strategien zu ihrer Minimierung zu entwickeln. Durch fachliche Impulse, Fallbeispiele und interaktive Diskussionen werden Wege aufgezeigt, wie durch strukturierte Prozesse, klare Kommunikation und eine gelebte Sicherheitskultur die Versorgungsqualität nachhaltig verbessert werden kann.

Markus Lotz
  • Gesundheits- und Krankenpfleger
  • Dipl.-Pflegewirt (FH)
  • DVNLP-Lehrtrainer
  • Systemintegrativer Coach
  • WingWave®-Coach
  • Systemisch-Experimentelle Aufstellungsarbeit (SEA) (ISFT)
  • Trainer Emotionaler Kompetenzen
  • Lehrcoach der Deutschen Gesellschaft für Coaching e.V.

Vortrag

Emotionsregulation und Kommunikation – Zusammenhänge, Auswirkungen und Strategien für mehr Sicherheit

In diesem Workshop wird die Bedeutung intrapsychischer und interpersonaler Prozesse für das emotionale Erleben der Mitarbeitenden und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Sicherheit von Patientinnen und Patienten sowie deren Zugehörigen diskutiert und reflektiert. Auf dieser Basis werden Möglichkeiten der positiven Einflussnahme auf die relevanten Aspekte thematisiert.

Stella Kächele-Barz

  • Leitung Entlassmanagement mit Sozialdienst & Pflegeüberleitung
  • Examinierte Pflegefachfrau 
  • Pflege-, Case- und Gesundheitsmanagement M.A.

Vortrag

Gewalterfahrungen und nun? - Anbahnung von längerfristigen Hilfen für Patient*innen

Der Krankenhausaufenthalt nach einer Gewalterfahrung ist oft kurz und steht im Zeichen der Akutversorgung von äußerlich sichtbaren Wunden. Zum Teil ist für Patientinnen und Patienten noch nicht klar das längere Hilfen in Form von Psychosozialer Begleitung oder Schutz in der Häuslichkeit nötig werden.

Wir wollen uns der Frage nähern wie wir als Pflegende im multiprofessionellen Team längerfristige Hilfen anbahnen können, individuell und praxisnah.