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Station Moro/ Neonatologie

Historisches
Die Station ist benannt nach Ernst Moro (1874-1951), der von 1911 an Professor für Kinderheilkunde in Heidelberg war. Moro wies die Keimfreiheit des neonatalen Dünndarms nach und zeigte, daß das Blut von Brustkindern stärkere bakterizide Eigenschaften hat, als das von Flaschenkindern. Er beschrieb als erster die sogenannten "Nabelkoliken" und prägte den Begriff "erstes Trimenon". Seinen Namen tragen zum Beispiel der Moro-Reflex (Umklammerungsreflex) und die Moro-Probe (perkutane Tuberculin-Reaktion).

Aufgabenbereich
Die Früh- und Neugeborenenstation ist eine 27 Betten Station, auf der eine Intensivüberwachung durchgeführt wird. Sie ist Teil des Giessener Perinatalzentrums (Level I). Hier werden insbesondere Früh- und Neugeborene nach der Intensivtherapie oder direkt nach Übernahme aus den Geburtskliniken behandelt. Eine Besonderheit der Station Moro sind die Mutter-Kind-Einheiten , die die komfortable Unterbringung von 8 Müttern neben ihren Neugeborenen ermöglichen.

Das Spektrum umfasst die gesamte Neonatologie:

  • sehr untergewichtige Frühgeborene
  • Gedeihstörungen
  • Infektionen
  • Meningitiden
  • Ikterus
  • Krampfanfälle
  • angeborene Fehlbildungen
  • Schädel-Hirn-Traumata
  • Atemstörungen
  • Stoffwechselstörungen
  • postoperative Betreuung

Es steht ein modernstes Monitoring aller Patientenplätze mit zentraler Überwachung zur Verfügung. Natürlich gehören ein Elternaufenthaltsraum und ein Stillzimmer mit zur Ausstattung der Station Moro.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. H. Ehrhardt
Ltd. Sr. Olga Ewseew

Telefonnummer Station Moro: 0641/985-43554 oder -43555