
Die Forschung der Klinik für Neurochirurgie hat dabei immer einen engen Bezug zur Patientenversorgung mit dem Ziel, dass die Ergebnisse der Forschung zur besseren Behandlung der Patienten beitragen können. Dies macht gerade den Vorteil der Behandlung in einer Universitätsklinik aus, wo aktuelle Entwicklungen geprägt und vorangetrieben und vor allem auch zeitnah den Patienten zu gute kommen. Von der Forschung profitieren besonders die klinischen Felder der Neuroonkologie und Schädelbasischirurgie, der vaskulären Neurochirurgie sowie der funktionellen Neurochirurgie mit Epilepsiechirurgie und Tiefenhirnstimulation.
Die molekularbiologische Untersuchungen beschäftigen sich u.a. mit der molekularen Bildgebung/Metabolismus von Gliomen (MR-Spektroskopie, PET, Diffusion – Korrelation zu Histologie), der Ödementwicklung/Degeneration von Gliomen (Glutamat-Transporter), der Bedeutung des Stammzellmarker (Prominin-1). Die medizintechnologisch geprägte Forschung hat die wesentlichen Schwerpunkte u.a. in der intraoperativen Bildgebung, der multimodalen Navigation (Integration und intraoperative Visualisierung multimodaler Daten), der funktionelle Lokalisationsdiagnostik (Korrelation zu Elektrophysiologie und Klinik, z.B. Sprache/Gedächtnis), der Visualisierung von Bahnsystemen und Kerngebieten, sowie der bildgebenden Definition und Visualisierung von Zielgebieten und Risikostrukturen und Entwicklung von Qualitätsmaßen zur Risikoanalyse
Die Klinik für Neurochirurgie ist Teil der Neuroimaging Gruppe, die gerade erfolgreich ein 3T-Forschungs-MR beantragt hat und das in den nächsten Monaten in Betrieb gehen wird. Dies ermöglicht funktionelle und strukturelle MR Bildgebung in den Neurowissenschaften auf internationalem Niveau.
