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Veranstaltungen 2026

Marburger Ethikgespräche

Dozent: Pfrin. Dorothee Urhahn- Diel, Prof. Dr. Katja Becker, Prof. Dr. Ute Lewitzka, Prof. Dr. Alfred Simon

Zielgruppen: alle Mitarbeiter * interess. Öffentlichkeit

Punkte lt. Ärztekammer: 2
lt. Deutscher Pflegerat: 0

Anmeldung erforderlich: Ja
Online Anmeldung

Kosten: 0.00 Euro (0.00 Intern)

Termin: 08.12.2026 -
Uhrzeit: 15:30 - 18:00
Raum: Hörsaal 3 - UKGM Marburg, Baldingerstraße, 35043 Marburg - Marburg/ Lahnberge

Marburger Ethikgespräche - "Umgang mit Sterbewünschen in Einrichtungen des Gesundheitswesens"

Inhalte der Veranstaltung: 

„Ach, Frau Pfarrer, können Sie mir helfen?"
Von Begegnungen mit Sterbewünschen in der Seelsorge
Pfrin. Dorothee Urhahn-Diel (Marburg)

Wenn Jugendliche nicht mehr leben wollen

Prof. Dr. Katja Becker (Marburg)

Wenn assistierter Suizid zur Option wird:

Was verändert sich für Betroffene, Behandelnde und Gesellschaft?
Prof. Dr. Ute Lewitzka (Frankfurt)

Anfragen nach Assistenz bei der Selbsttötung:

Was können Leitlinien zu einem angemessenen Umgang beitragen

Prof. Dr. Alfred Simon (Göttingen)

Gemeinsame Diskussion

alle Vortragenden

 

 

In Einrichtungen des Gesundheitswesens kommt es immer wieder vor, dass Patientinnen und Patienten den Wunsch äußern, sterben zu wollen.

Um solche Wünsche angemessen einordnen und begleiten zu können, ist es wichtig, Sterbewünsche von  Suizidalität zu unterscheiden.

Menschen können sich den Tod wünschen, ohne ihn aktiv herbeiführen zu wollen, etwa im Sinne von Lebensmüdigkeit oder Lebenssattheit. Ein Sterbewunsch kann jedoch auch Ausdruck von Suizidalität sein, bei der der eigene Tod aktiv herbeigeführt werden soll.

Hinter dem Wunsch zu sterben können vielfältige und ganz unterschiedliche persönliche, soziale oder krankheitsbezogene Gründe stehen.

Für die versorgenden und begleitenden Fachkräfte stellt sich die Frage, wie solche Wünsche wahrgenommen, verstanden und angemessen aufgegriffen werden können. Auch können solche Situationen für die begleitenden Fachkräfte sehr belastend sein.

Besonders herausfordernd kann dies sein, wenn Jugendliche äußern, nicht mehr leben zu wollen. Auch der Wunsch nach Assistenz bei der Selbsttötung wirft besondere fachliche und ethische Fragen auf: Wie kann beurteilt werden, ob eine solche Entscheidung freiverantwortlich getroffen wird? Welchen Einfluss können psychische Erkrankungen oder äußere Lebensumstände haben? Und welche Orientierung können Leitlinien und Ethikberatung geben?

Diesen Fragen wollen wir uns im Rahmen der diesjährigen Marburger Ethikgespräche widmen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf eine angeregte Diskussion mit Ihnen.

Diese Veranstaltung findet in Hörsaal 3 statt.

Wir bieten Ihnen zusätzlich die Möglichkeit an, die Veranstaltung zu streamen. Hierzu versenden wir Ihnen zeitnah vor der Veranstaltung einen Link an Ihre angegebene Mailadresse, um auch kurzfristig online teilnehmen zu können. 

Weitere Informationen: PDF
Weitere Informationen


Persönliche Angaben


Ulrike Elli Naumann
Telefon: 64556
KEK
UlrikeElli.Naumann@uk-gm.de