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Aktuelles

11.11.2015

Vortrag: "EMDR als integrierte Methode psychodynamischer Psychotherapien"

Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Wöller
Mittwoch, 11.11.2015; 19.00 - 20.30 Uhr
Hörsaal Chirurgie (“Glasbau”), Rudolf-Buchheim-Str. 7

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
EMDR (eye movement desensitization and reprocessing) hat sich in den vergangenen Jahren als effektive und zeitökonomische Behandlungsmethode für viele Traumafolgestörungen erwiesen. Seit 2014 wird EMDR vom gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen (G-BA) als Methode und Kassenleistung anerkannt. EMDR gilt zudem als gut integrierbar in alle Richtlinien-Psychotherapien. Unsere Veranstaltung beschäftigt sich mit den Erfahrungen und Möglichkeiten, EMDR in die psychodynamische Psychotherapie einzubetten.

Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Wöller ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie sowie für Psychosomatische Medizin, Psychoanalytiker und EMDR-Supervisor. Ferner ist er Dozent an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf. Seit 2004 ist er Leitender Abteilungsarzt an der Rhein-Klinik, Krankenhaus für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Bad Honnef mit Schwerpunkt Traumafolgeerkrankungen. Wir freuen uns, Sie in Kooperation mit der Psychotherapie-Akademie Hessen zum Vortrag und zur gemeinsamen Diskussion dieses hochaktuellen Themas in Gießen begrüßen zu dürfen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Flyer, den Sie hier im PDF-Format herunterladen können.

 

04.11.2015 / 02.12.2015 / 16.12.2015 / 13.01.2016

Vortragsreihe "Flucht und Migration - eine Herausforderung"

Großer Hörsaal B16, BFS, Schubertstraße 81

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
zahlreiche Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten suchen zurzeit Hilfe in Deutschland. Die Gesellschaft reagiert einerseits mit Fremdenfeindlichkeit und Ausländerhass, auf der anderen Seite aber auch mit großer Hilfsbereitschaft und Engagement.
Mehr als ein Drittel der Flüchtlinge sind schwer traumatisiert und entwickeln eine Traumafolgestörung. Über das Ausmaß der Chronifizierung entscheiden auch die Aufnahmebedingungen im Aufnahmeland. Auch wenn zurzeit sehr konkrete soziale Unterstützungsmaßnahmen im Vordergrund stehen, so können die Flüchtlinge auf die Dauer nur in die Gesellschaft integriert werden, wenn die Traumafolgeerkrankungen behandelt werden. So kommen mit der Flüchtlingswelle auch neue Aufgaben auf das psychotherapeutische Versorgungssystem zu.
Vor diesem Hintergrund möchten wir das Thema Migration und Ausländerfeindlichkeit in unserer diesjährigen Vortragsreihe aufgreifen. Wir werden die Angst und die Traumatisierung der Flüchtlinge, die Ausländerfeindlichkeit in Deutschland ebenso wie die Möglichkeiten der Psychotherapie bei traumatisierten Flüchtlingen thematisieren.
Wir laden Sie herzlich zu dieser Vortragsreihe ein. Im Anschluss an die Vorträge wird es Gelegenheit geben, bei einem kleinen Imbiss die kollegiale Diskussion fortzusetzen. Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen.

Programm:

  • Mittwoch, 04. November 2015
    18.00 bis 19.30 Uhr, Großer Hörsaal B16, BFS
    Prof. Dr. David Becker (Berlin): „Die Fremdenangst der Flüchtlinge“
  • Mittwoch, 02. Dezember 2015
    18.00 bis 19.30 Uhr, Großer Hörsaal B16, BFS
    Prof. Dr. Elmar Brähler (Gießen/Leipzig): „Ausländerfeindlichkeit in Deutschland. Ergebnisse der Mitte-Studien von 2002-2012“
  • Mittwoch, 16. Dezember 2015
    18.00 bis 19.30 Uhr, Großer Hörsaal B16, BFS
    PD Dr. Meryam Schouler-Ocak (Berlin): „Trauma und Migration“
  • Mittwoch, 13. Januar 2016
    18.00 bis 19.30 Uhr, Großer Hörsaal B16, BFS
    Prof. Dr. Johannes Kruse (Gießen): „Psychotherapie bei traumatisierten Flüchtlingen“

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Flyer, den Sie hier im PDF-Format herunterladen können.