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Aktuelles

28.09.2016

40 Jahre Psychosomatische Medizin in Marburg

Prof. Dr. med. Johannes Kruse, Dr. med. Beate Kolb-Niemann
Mittwoch, 28.09.2016; 16.00 - ca. 19.15 Uhr
Klinikum LahnbergeI Hörsaal 1, Baldingerstraße 1
35033 Marburg
Handlungsfelder und Perspektiven

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
Die Psychosomatische Medizin hat sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch weiterentwickelt.
Mit diesem Symposium möchten wir Sie über aktuelle Handlungsfelder in der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie in klinischer Versorgung, aber auch in Forschung und Lehre informieren und Ihnen die aktuellen Schwerpunkte speziell in Marburg vorstellen.
Wir blicken zurück auf 4 Jahrzehnte Marburger Psychosomatik, die sich als Teil des Zentrums für Innere Medizin stetig weiterentwickelt. Die Patienten erhalten heute eine hochfrequente multimodale psychosomatisch-psychotherapeutische Komplexbehandlung. Hierzu gehören eine kompetente Simultandiagnostik und ein differenziertes Therapieangebot.
Auch der Ausbau des Schwerpunkts Psychoonkologie bietet heute allen Patienten des Klinikums mit einer onkologischen Erkrankung in dieser schwierigen Lebenssituation eine professionelle psychoonkologische Beratung und Betreuung. Seit nunmehr 2 Jahren gilt dies auch für die Zusammenarbeit im Team der neugegründeten Palliativstation.
Wir laden Sie herzlich auf dieses Symposium ein, gemeinsam mit uns das 40-jährige Jubiläum der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Marburg zu feiern.
Das Jubiläum soll auch Anlass sein, mit Ihnen die bisherige gute Kooperation zu feiern und Ihre Wünsche und Vorschläge für die weitere Optimierung aufzunehmen.
In diesem Sinne sind die Beiträge unseres Symposiums auch als Anregung für einen konstruktiven und kollegialen Austausch gedacht.  

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Flyer, den Sie hier im PDF-Format herunterladen können.

02.11.2016

Vortrag- Brauchen wir eine neue Krankheitslehre?

Prof. Dr. Cord Benecke
Mittwoch, 02.11.2016; 19.00 - 20.30 Uhr
Hörsaal Chirurgie, Rudolf-Buchheim-Str. 7
Punkte IT.Ärztekammer: 2

Liebe Kolleginnen und Kollegen, brauchen wir eine neue psychodynamische Krankheitslehre? Falls ja: Was heißt das für die Behandlung? Zentrale Grundannahmen der psychodynamischen/psychoanalytischen Krankheitslehre werden aktuell weiterentwickelt. Dies betrifft im Wesentlichen die Trieb-/ Motiv- und Affekttheorie und damit die Basis der Psychodynamik. Auch bezüglich struktueller Störungen liegen recht heterogene Konzepte vor. Prof. Benecke geht in seinem Vortrag dieser Fragestellung gezielt nach. Er stellt aktuelle Neukonzeptionen vor und versucht diese in einem „emotionsdynamischen" Modell zu integrieren. Die behandlungstechnischen Implikationen werden vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Psychotherapieprozessforschung diskutiert. Wir möchten Sie herzlich zu dieser Veranstaltung einladen und würden uns freuen, Sie zum Vortrag und zur
gemeinsamen Diskussion dieses hochaktuellen Themas in Gießen begrüßen zu dürfen.  

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Flyer, den Sie hier im PDF-Format herunterladen können.