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Zentrales Antidot-Depot

ZENTRALES ANTIDOT-DEPOT

Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) des Universitätsklinikums Gießen und Marburg GmbH, Standort Marburg stellt die Eintrittspforte vieler Patienten mit unterschiedlichsten Vergiftungen, Medikamentenüberdosierungen sowie weiteren auch seltenen Krankheitsbildern dar. Neben Vergiftungen werden im Bereich der Zentralen Notaufnahme auch andere Fälle behandelt, die sehr selten auftreten, aber akut lebensbedrohlich verlaufen können (z.B. schweres Quincke-Ödem). Darüber hinaus werden in der ZNA Post-Expositions-Prophylaxen (PEP) bei möglicher Infektion durch Tollwut, Hepatitis B und HIV eingeleitet.

Deshalb unterhält die Zentrale Notaufnahme (ZNA) am Standort Marburg in Kooperation mit der Klinik-Apotheke ein Zentrales Antidot-Depot. Das Zentrale Antidot-Depot dient der zentralen und geordneten Bevorratung von Antidota und wichtigen Sondermedikamenten. Alle Arbeitsbereiche des UKGM Marburg können rund-um-die Uhr hierauf zurückgreifen, ebenso der Rettungsdienst in begründeten Notfällen. Durch die zentrale Lagerung der Antidota und Sondermedikamente kann eine redundante Vorhaltung diese Sondermedikamente auf den verschiedenen Intensivstation oder in anderen Behandlungsbereichen reduziert werden.

In den hier abrufbaren Verfahrensanweisungen, Listen und Checklisten (pdf) ist alles im Detail erklärt:

ZNA-ZNOT VA 6.3.5 rev.02 (Zentrales Antidot-Depot)

ZNA-ZNOT VA 6.3.6 rev.02 (ZAD Abgabe-Management und Checks)

PS 6.3.6 rev. 02 (Vorratsliste/Poster ZAD)