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Herausforderndes Verhalten demenziell erkrankter Menschen in stationären Versorgungssettings

Dozent: Markus Lotz, Dipl.-Pflegewirt (FH), DVNLP-Lehrtrainer, Systemintegrativer Coach, WingWave-Coach, Lehrcoach DGfC

Kurs Nummer: BIZ/46/2019

Zielgruppen: Ärztl. Dienst * Pflegedienst * Physiotherapie * siehe Veranstaltungstitel

Punkte lt. Ärztekammer: 0
lt. Deutscher Pflegerat: 8

Anmeldung erforderlich: Ja
Online Anmeldung

Kosten: 120.00 Euro (0.00 Intern)

Termin: 28.03.2019 -
Uhrzeit: 09:00 - 16:30
Raum: Raum 5 oder 7 - Gaffkystraße 20 - Gießen, Bildungszentrum

Der Anteil älterer und hochaltriger Patienten im Krankenhaus nimmt stetig zu. Mit dieser Entwicklung geht auch eine Zunahme der Zahl demenziell erkrankter Patienten einher, die zumeist nicht wegen ihrer Demenz, sondern aufgrund anderer Erkrankungen stationär behandelt werden.

Umgebungsbedingungen und Abläufe im Krankenhaus sind jedoch auf die Problemlagen und Bedürfnisse demenziell erkrankter Menschen oft nur unzureichend abgestimmt, sodass es häufig zum Auftreten sogenannter herausfordernder Verhaltensweisen kommt. Insbesondere werden hohe fachliche und psycho-soziale Kompetenzen gefordert, wenn die zu betreuenden Menschen ein Verhalten zeigen, welches sich im Zuge ihres Krankheitsverlaufs so stark verändert, dass es als (die „geregelten Abläufe“) störend und problematisch empfunden wird. Zielloses Umherwandern, Aggressivität, Schreien usw. sind Verhaltensweisen, die meistens als belastend für Pflegende wie für das gesamte Umfeld empfunden werden. In einer, nach funktionalen Gesichtspunkten rationalisierten Ablauforganisation, wird sich die Problematik tendenziell verstärken. In diesem Zusammenhang stellt sich die übergeordnete Frage, inwiefern hinsichtlich dieser systemischen „Gegebenheiten“ eine fürsorgliche, professionelle und würdigende Behandlung, Pflege und Begleitung sichergestellt werden kann.

In diesem Seminar lernen Sie:

  • Ursachen herausfordernder Verhaltensmuster bei demenziell erkrankten Menschen
  • Bedingungen im Krankenhaus und deren Konsequenzen auf das subjektive Erleben demenziell erkrankter Menschen 
  • Konsequenzen unzureichender Beziehungs- und Organisationsstrukturen (z.B. im Hinblick auf herausforderndes Verhalten demenziell erkrankter Menschen)
  • Hilfreiche Aspekte der Arbeitsprozessorganisation im Hinblick auf Bedürfnisse und subjektives Erleben demenziell Erkrankter
  • Beurteilung verschiedener Strategien hinsichtlich Umsetzbarkeit und systemischer Wechselwirkungen im Krankenhausalltag

Die Kursgebühren verstehen sich zzgl. USt.



Persönliche Angaben


Andrea Laucht
Telefon: 0641/985-40443
Bildungszentrum
biz.anmeldung@uk-gm.de