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Versorgungsforschung und klinische Studien

Versorgungsforschung und klinische Studien

Versorgungsforschung untersucht die „Wirklichkeit“ der medizinischen Versorgung und unterscheidet sich damit von der biomedizinischen Grundlagenforschung und der klassischen klinischen Forschung. Basis einer modernen Versorgungsforschung sind große Datenbanken, mit denen praxisnahe Versorgungsfragen beantwortet werden können. In große Projekte der Versorgungsforschung sind daher naturgemäß deutlich mehr Akteure auch außerhalb von akademischen Forschungseinrichtungen involviert. Für die kooperative Auswertung stehen aktuell Daten des Hessischen Schlaganfallregisters (GQH), des Miracum Netzwerkes und des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIDO) zur Verfügung.

 

Projekte

Ergebnisse der Schlaganfallversorgung in Hessen im Vergleich zum übrigen Bundesgebiet

Vergleich der kurz- und langfristigen Gesundheitsergebnisse von Patienten nach Schlaganfall in Hessen im Vergleich zum übrigen Bundesgebiet. Retrospektive Kohortenstudie auf der Basis von Sekundärdaten.

Hypothese: Die in Hessen seit 1996 zunächst freiwillig, ab 2003 dann verpflichtend für alle Akutkliniken eingeführte externe Qualitätssicherungsmaßnahme zum akuten Schlaganfall (eQS-Stroke) geht a) im Verlauf der Jahre und b) im Vergleich zu Bundesländern ohne eine solche Regelung mit besseren kurz- und langfristigen Gesundheitsergebnissen betroffener Patienten einher.

 

Kontakt:             

Dr. M. Jünemann martin.juenemann@neuro.med.uni-giessen.de

Prof. Dr. M. Kaps manfred.kaps@neuro.med.uni-giessen.de

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