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AG Hrgovic - Vaskuläre Biologie und Angiogensese der Haut

Die Arbeitsgruppe „Vaskuläre Biologie und Angiogenese der Haut“ unter Leitung von OA Dr. Igor Hrgovic beschäftigt sich mit der Regulation der Angiogenese und Lymphangiogenese (=Neubildung von Blut- und Lymphgefäßen).  Eine gesteigerte Angiogenese  findet sich unter anderem bei Tumorwachstum, Wundheilung und bei chronisch entzündlichen Erkrankungen.  Insbesondere für das Tumorwachstum und Metastasierung sind Prozesse der (Lymph)Gefäßneubildung von entscheidender Bedeutung. Für diverse Tumorentitäten (wie z.B. malignes Melanom, Brustkrebs und Pankreaskarzinom) konnten bereits direkte Korrelationen mit der Prognose und dem Grad der (Lymph)Angiogenese gezeigt werden.  Antiangiogene Therapien stellen daher einen interessanten Ansatz für zukünftige Therapieoptionen dar.  Das Ziel der Forschungsaktivitäten besteht in der Identifizierung potentieller antiangiogener Wirkstoffe und deren Einfluss  auf die Regulation wichtiger  endothelialer  Rezeptoren und angiogener sowie anti-angiogener Signalwege in Endothelzellen (=Gefäßzellen). Zu den wichtigsten proangiogenen Fakoren der (Lymph)Angiogenese mit direkter Wirkung auf die Endothelzellen gehören der vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktor (VEGF-A  bzw. VEGF-C) und seine Rezeptoren (VEGFR-1/2/3). Folglich  wird die Hemmung des VEGF/VEGFR-Signalweges sehr intensiv im Rahmen der aktuellen Forschungsprojekte untersucht.