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Dr. med. Carsten Konrad
Oberarzt, Lehrbeauftragter der Klinik



Carsten.Konrad ~at med.uni-marburg.de
Lebenslauf:

Ausbildung

1990-1997

Studium der Humanmedizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Université de Lille (Frankreich), University of London (Großbritannien) und University of Pittsburgh (USA)

Berufliche Tätigkeiten und Qualifikationen

1997 - 2003

Facharztausbildung Neurologie am Universitätsklinikum Münster
Fachkunde im Rettungsdienst
Fakultative Weiterbildung „Spezielle Neurologische Intensivmedizin\"

2003 - 2009 Facharztausbildung Psychiatrie am Universitätsklinikum Münster
Seit 2009 Oberarzt für Psychiatrie am Universitätsklinikum Giessen-Marburg

Auszeichnungen, Preise, Stipendien

  Stipendium der Begabtenförderung der Friedrich-Naumann-Stiftung
  Erasmus-gefördertes Auslandsstudium an der Université de Lille, Frankreich
  Auszeichnung der Universität Münster für Promotion mit „summa cum laude“ im Fach Psychiatrie
  Stipendium des Boehringer-Ingelheim-Fonds für medizinische Grundlagenforschung zum Besuch des „Visiting Fellowship Program in functional MRI“ am NMR Center des Massachussetts General Hospital, Harvard University, Charlestown, MA, USA

 

Publikationen

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Bitte schauen Sie im Publikationsverzeichnis der Klinik.

Fünf exemplarische peer review Arbeiten

Beste C, Domschke K, Falkenstein M, Konrad C. Differential modulations of response control processes by 5-HT1A gene variation. NeuroImage 2010, 50:764-771.
Huster RJ, Westerhausen R, Pantev C, Konrad C. The role of the cingulate cortex as neural generator of the N200 and P300 in a tactile response inhibition task. Human Brain Mapping 2010, [Epub ahead of print].
Konrad C*, Suslow T* (equal contribution), Kugel H, Rumstadt D, Zwitserlood P, Schöning S, Ohrmann P, Bauer J, Pyka M, Kersting A, Arolt V, Heindel W, Dannlowski U. Automatic mood-congruent amygdala responses to masked facial expressions in major depression. Biological Psychiatry 2010, 67:155-160.
Konrad C, Ukas T, Nebel C, Arolt V, Toga AW, Narr KL. Defining the human hippocampus in cerebral magnetic resonance images - An overview of current segmentation protocols. Neuroimage 2009, 47:1185-1195.
Schöning S, Zwitserlood P, Engelien A, Behnken A, Kugel H, Dannlowski U, Schiffbauer H, Lipina K, Pachur C, Kersting A, Baune BT, Zwanzger P, Reker T, Heindel W, Arolt V, Konrad C. Working-Memory fMRI Reveals Cingulate Hyperactivation in Euthymic Major Depression. Human Brain Mapping 2009, 30:2746-2756.

 

Forschung

 

Neurowissenschaftliche Forschung

Bildgebung von Emotion und Gedächtnis

Forschungsschwerpunkt ist die Untersuchung höherer kognitiver Funktionen bei psychiatrischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen sowie deren Interaktionen mit emotionalen Faktoren. Im Fokus steht dabei die Untersuchung von Gedächtnisprozessen und exekutiven Funktionen. Methodisch werden dazu funktionelle MRT-Untersuchungen, morphometrische MRT-Untersuchungen und EEG-Untersuchungen durchgeführt. In Kooperation mit dem Institut für Biomagnetismus und Biosignalanalyse (IBB) in Münster werden außerdem kombinierte EEG-fMRT Untersuchungen und parallele MEG-fMRT Untersuchungen durchgeführt.

Imaging Genetics

Der Einfluss bestimmter Kandidatengene auf kognitive Funktionen und strukturelle Gehirncharakteristika bei psychiatrischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen steht im Mittelpunkt dieses Forschungsansatzes.

Methodische Entwicklungen in der funktionellen und morphometrischen MRT-Bildgebung

Die Entwicklung und Anwendung neuer Methoden in der Bildgebung, insbesondere in der MRT-Datenanalyse, geht parallel zur inhaltlich-neurowissenschaftlichen Forschung und ermöglicht den neurowissenschaftlichen Erkenntnisgewinn. Schwerpunkte sind die Evaluierung und Weiterentwicklung morphometrischer Methoden, die MRT-Datenanalyse mittels evolutionärer Algorithmen und neuronaler Netzwerke, die Untersuchung des Gehirns in Ruhe (Resting State fMRT), das Erstellen neuronaler Netzwerkmodelle (Dynamic Causal Modeling) und die Integration der Datenauswertung von fMRT & MEG bzw. Integration von Datenerhebung und -auswertung im kombinierten fMRT & EEG.

Klinische Versorgung und Forschung

Affektive Störungen und Angststörungen

Im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes „PANIC-NET: Improving the treatment of panic disorder– from a better understanding of fear circuit mechanisms to more effective psychological treatment and routine care” wird der Einfluss verschiedener Komponenten der kognitiv-behavioralen Therapie bei Panikstörungen untersucht.


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