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Histopathologie

Im Zentrum der neuropatholgischen Diagnosestellung steht die histologische Untersuchung von Gewebeproben, des Zentralen Nervensystems, d. h. des Gehirns und des Rückenmarks, von Liquorproben, des knöchernen Schädels, der Wirbelsäule, des peripheren Nervensystems und der Skelettmuskulatur. Darüber hinaus untersuchen wir bei bestimmten Fragestellungen auch Proben aus der Haut (bspw. CADASIL, small fibre disease) und dem Darm (Morbus Hirschsprung).

Ein Schwerpunkt unserer diagnostischen Tätigkeit liegt auf der intraoperativen Untersuchung von Schnellschnitten und von stereotaktischen Serienbiopsien des ZNS. Ziel beider Untersuchungen ist es, dem Neurochirurgen bereits während der Operation eine Verdachtsdiagnose zu geben und damit das weitere operative Vorgehen zu optimieren. Diese intraoperative Verdachtdiagnose ist vorläufig und dient dem Chirurgen als Anhalt. Sie ersetzt keinesfalls die endgültige Begutachtung am paraffineingebetteten Material, das wesentlich mehr Untersuchungsmöglichkeiten bietet und damit eine optimale diagnostische Sicherheit erlaubt.

Neben hochmodernen histologischen und immunhistochemischen Methoden setzen wir abhängig von der klinischen Fragestellung die Elektronenmikroskopie und verschiedene molekularbiologische und biochemische Techniken ein.