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Forschungsschwerpunkte

  • Bildgebung in der Epileptologie (incl. 3T MRT)

An unserer Klinik besteht seit vielen Jahren ein Forschungsschwerpunkt Epilepsie. Im Vordergrund steht hier zum einen Bildgebungsforschung. In zahlreichen Studien untersuchen wir, inwieweit neue MRT Sequenzen, höhere Magnetfeldstärken (3T) und optimierte Nachberechnungsmethoden die Darstellung epileptogener Läsionen verbessern. Desweiteren untersuchen wir funktionelle Bildgebungsmethoden, um die Darstellung relevanter Hirnfunktionen und die Vorhersage möglicher postoperativer Defizite vor einem epilepsiechirurgischen Eingriff zu verbessern.

fMRT Sprache

Automatische Segmentierung des Hippokampus, einer häufig bei Epilepsie veränderten Hirnregion
 

  • Klinische Studien

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Forschung liegt auf klinischen Studien, mit Hilfe derer wir Ihnen neue Medikamente gegen Epilepsieschon vor deren Zulassung anbieten können. Neben Medikamenten wird aktuell auch der transkutane N. vagus Stimulator getestet. Dieser stimuliert einen Hirnnerven (einen Ast des N. vagus) am Ohr mit dem Ziel, die Anfallsfrequenz positiv zu beeinflussen. Bei Interesse kann Ihnen je nach Voraussetzungen eine Teilnahme an einer Studie angeboten werden.

 

  • Funktionelle transkranielle Dopplersonographie in der Epileptologie

Mit Hilfe der funktionellen transkraniellen Dopplersonographie wird die Lateralisation unterschiedlicher Hirnfunktionen zur Anwendung in der prächirurgischen Diagnostik untersucht

 

  • Transkranielle Magnetstimulation

Mit Hilfe der transkraniellen Magnetstimulation kann die Erregbarkeit des Gehirns untersucht werden. Diese Methode wird an unserem Epilepsiezentrum zur Charakterisierung verschiedener Epilepsiesyndrome und zur Untersuchung der Wirkung von Antiepileptika sowie hormoneller Einflüsse untersucht.

 

  • Neuropsychologische Untersuchungen

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt des Epilepsiezentrums liegt bei neuropsychologischen Untersuchungen und deren Befundkonstellation sowie ihren Einsatzmöglichkeiten zur Therapie kognitiver und psychischer Defizite bei unterschiedlichen Epilepsiesyndromen.


Kooperationspartner

JWG Universität Frankfurt - Epilepsiezentrum Rhein-Main:

Prof. Dr. F. Rosenow, PD Dr. A. Strzelczyk, Dr. S. Bauer, PD. Dr. K. M. Klein, Dr. A. Hermsen

Abteilung Kinderkardiologie (MRT) UKGM Gießen:

Prof. Dr. J. Bauer

Massachusetts General Hospital:

Dr. E. Grant, Dr. L. Wald

Klinik für Psychatrie UKGM Marburg:

Prof. Dr. A. Jansen, Dr. J. Sommer

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein - Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie:

Prof. Dr. S. Krach, Dr. F. Paulus