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Gedächtnisstörungen

Prof. Dr. R. Dodel

Gedächtnisstörungen

Anmeldung:

Fr. Decher/ Fr. Vago: 06421/58-65299

Sprechstunde:

Montag 13:00 bis 17:00 Uhr, Donnerstag 8:00 bis 13:00 Uhr nach Vereinbarung 

Zielgruppe: 

 

Störungen des Gedächtnisses können in jedem Alter und aus ganz unterschiedlichen Gründen auftreten. Sie können organischer und nicht-organischer Natur sein. Gedächtnisstörungen leichter bis schwerer Art sind nicht zwangsläufig Folgen des Alterns. Hinter den Gedächtnisstörungen können sich unterschiedliche Ursachen verbergen, wie z. B. eine Depression oder ein Schlaganfall.

Bei einer demenziellen Erkrankung treten Störungen in der Gedächtnis-funktion auf, die zu einer Beeinträchtigung im alltäglichen Leben führen. Im weiteren Verlauf kann es bei dieser langsam fortschreitenden Erkrankung zu einer Veränderung der Persönlichkeit und zu auffälligem Verhalten kommen.

Dementielle Erkrankungen sind nicht selten und da der Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft zunimmt, gehören sie zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Circa 10 % der Personen über 65 Jahre leiden an einer Demenz. Seltener treten demenzielle Erkrankungen früher z.B. ab dem 40. Lebensjahr auf.

Bei fortschreitenden Demenzerkrankungen konnte in den letzten Jahren gezeigt werden, dass mit den zur Verfügung stehenden Medikamenten eine Verlangsamung des Krankheitsprozesses erreicht werden kann. Aus diesem Grund ist es wichtig, eine frühzeitige und gesicherte Diagnose zu stellen, um über Therapienotwendigkeiten und -möglichkeiten zu sprechen. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit besteht in der Diagnostik und Therapie von demenziellen Erkrankungen. Wichtig ist hier insbesondere, die altersbezogene physiologische (normale) Gedächtnisveränderung von krankheitsbedingten Prozessen zu trennen.
Darüber hinaus führen wir klinische Studien mit neuartigen Therapieansätzen durch. In diesen Studien werden Medikamente getestet, die bisher noch nicht verfügbar sind.

Untersuchungsablauf
In einem ärztlichen Gespräch wird die medizinische Vorgeschichte des Patienten erhoben und eine neurologische Untersuchung durchgeführt. Anschließend findet eine neuropsychologische Untersuchung statt. Entsprechend den Ergebnissen werden apparative Untersuchungen (z.B. Bildgebung des Gehirns, Blutuntersuchungen, etc.) durchgeführt.

Häufig gestellte Fragen

Wer kann in die Gedächtnisambulanz kommen? 
Alle Patienten mit der Befürchtung nachlassender geistiger Leistungsfähigkeit ab dem 40. Lebensjahr. Jüngere Patienten nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Hausarzt oder Facharzt.

Ist eine Überweisung notwendig?
Ja, wir benötigen eine Überweisung vom Hausarzt oder Facharzt für die Gedächtnissprechstunde der Klinik für Neurologie (Chipkarte nicht vergessen).

Werden die notwendigen Untersuchungen von der Kasse übernommen?
Ja.

Besteht Vertrauensschutz?
Ja, alle Daten und Untersuchungsergebnisse werden streng vertraulich behandelt.

Was soll man zur Erstvorstellung mitbringen?

  1. Angehörige (z.B. Ehepartner)
  2. Röntgenbilder (CCT, wenn möglich MRT) des Kopfes, falls vorhanden (nicht nur die Befunde!)
  3. Laborwerte vom Hausarzt (nicht älter als ein Jahr), falls vorhanden
    Ein bis zwei Stunden Zeit, in der Regel werden insgesamt drei Termine zur Erhebung der Vorgeschichte, ausführlicher neuropsychologischer Diagnostik, weiteren Untersuchungen und abschließender Befundbesprechung vereinbart.

Unser Angebot

  • Früherkennung von Gedächtnisstörungen
  • Ausschluss anderer das Gedächtnis beeinflussender Erkrankungen (z. B. Depression, Schlaganfall)
  • Diagnostische Abklärung
  • Beratung und Therapieempfehlung
  • Verlaufsuntersuchung, Therapiekontrolle
  • Aufklärung und Information
  • Angebot der Teilnahme an klinischen Medikamenten-Prüfungen
  • Früherkennung von Gedächtnisstörungen

Unsere Mitarbeiter

  • Prof. Dr. med. Richard Dodel
  • Dr. med. Jan-Philipp Bach
  • Dr. med. Yaroslav Winter
  • Herr David Mengel 
  • Dipl.-Psych. Katharina Bohl
  • Gerda Engel (Studienassistentin)
  • Silke Decher (Verwaltungsangestellte)