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Bildgebende Diagnostik

Die Indikation zur Operation der Nasennebenhöhlen erfolgt in einer Zusammenschau aus der Krankengeschichte mit dem aktuellen Beschwerdebild in Verbindung mit den Befunden von Rhinoskopie, Endoskopie und einer adäquaten Bildgebung. Dies sind Computertomogramm (CT), Digitales Volumen Tomogramm (DVT) oder Kernspintomogramm (MRT).

Die Schnitt-Bildgebung dient der präzisen Darstellung der Ausdehnung der Erkrankung und der speziellen Anatomie des Patienten. Sie muss in Bezug auf die Erkrankung und ein konkretes chirurgisches Vorhaben sachdienlich und sollte im Zweifel aktuell sein.
Heute wird eine Schnitt-Bildgebung bevorzugt, die eine Darstellung der Nasennebenhöhlen in mindestens 2 Ebenen erlaubt.
Im Nasenzentrum Marburg können wir jederzeit alle drei Schnittbildverfahren einsetzen. Bei der Wahl des geeigneten Schnittbildverfahrens berücksichtigen wir in besonderem Maße Aspekte des Strahlenschutzes.

Die Universitäts-HNO-Klinik ist eines der ersten HNO-Zentren gewesen, welches die DVT eingesetzt hat. In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Neuroradiologie des Medizinischen Zentrums für Nervenheilkunde (Direktor: Prof. Dr. Siegried Bien) werden regelmäßig Ausbildungskurse für Ärzte zur Anwendung der DVT-Anwendung durchgeführt.