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Tumorchirurgie

Eine Tumorerkrankung im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich ist eine zwar lebensbedrohende, aber meist gut heilbare Krankheit. Ein rechtzeitiges und gezieltes Eingreifen erhöht dabei nicht nur die Chancen auf Heilung, sondern ermöglicht es, den Umfang des Eingriffs zu begrenzen. Auch bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen im Bereich der Mundhöhle und des Gesichtes, die zwar häufig mit belastenden Einschränkungen der Lebensqualität für die Betroffenen einher gehen, ist in vielen Fällen noch eine Heilung möglich.

Therapeutisch kommen neben chirurgischen Behandlungsstrategien im individuellen Fall auch strahlen- und ggf. chemotherapeutische Ansätze zur Anwendung. Ziel ist es immer, eine auf die spezielle Erkrankung abgestimmte Therapie zu ergreifen. Hierzu ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen unverzichtbar. In speziell hierfür eingerichteten interdisziplinären Konferenzen wird aus der Sicht jeder Fachrichtung die bestmögliche Therapie diskutiert, um die optional abgestimmte „Individualtherapie“ für die Tumorerkrankungen zu finden.

Die Möglichkeiten der modernen Medizin sind sehr weit fortgeschritten. Bei der Erkrankung „Krebs“ gilt aber noch immer, dass die Krankheit nur durch den Arzt und den Willen des Patienten gemeinsam geheilt werden kann. Auch wenn eine Heilung nicht immer möglich ist, so existieren heute dennoch schon viele Möglichkeiten und Techniken, um das Wachstum von Tumoren deutlich zu reduzieren und die Lebensqualität der Erkrankten zu verbessern. Neben dem Erhalt der Kaufunktion, steht hier die Wiederherstellung der ästhetischen Aspekte im Vordergrund.
(siehe auch Link Plastisch-ästhetische und Link Rekonstruktive Chirurgie)

Nach der klinischen Behandlung ist es für Betroffene außerdem sehr wichtig, dass Sie langfristig, d.h. über Jahre weg in regelmäßiger ambulanter Obhut im Rahmen der Tumorsprechstunde bleiben.

Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung
Ihr Team der MKG-Marburg