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Traumatologie des Gesichtschädels

Die Versorgung von Knochenbrüchen des Gesichtschädels  (d.h. des Unterkiefers und des gesamten Mittelgesichts  einschließlich der knöchernen Begrenzung der Augenhöhle), hat in den letzten Jahrzehnten eine entscheidende  Weiterentwicklung durchlaufen. Moderne Versorgungskonzepte und eine hoch entwickelte präoperative Diagnostik erlauben heute eine optimierte Therapie nach aktuellen Standards. Gerade bei schweren Unfällen mit Verletzungen mehrerer Regionen ist das Zusammenwirken von Spezialisten der betroffenen Fachdisziplinen in einem Traumazentrum erforderlich.

Eine enge Zusammenarbeit mit der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Neurochirurgie und den Unfallchirurgen des Marburger Trauma-Zentrums ist hier seit langem etabliert und ermöglicht es so, dass dann  „im Falle eine Falles“  umgehend bestmögliche Hilfe geboten werden kann.
Die rasanten Fortschritte der modernen Medizin haben es dabei möglich gemacht, verschiedenste Arten von Knochenbrüchen des Gesichtsschädels, sogenannte Frakturen, inzwischen mittels Osteosynthese (dies sind im Gesichtsbereich miniaturisierte Schrauben und Platten) wieder stabil miteinander zu verbinden. Dabei sorgt die Osteosynthese dafür, dass die gebrochenen Teile des Knochens in korrekter anatomischer Position fixiert werden und optimal verheilen können. Das Osteosynthesematerial im Kiefer- Gesichtsbereich wird dann in der Regel nach 3-4 Monaten wieder entfernt.

Schonende und neue Behandlungskonzepte, mit ästhetisch unauffälligen Zugängen im Bereich der Kopfhaut oder aber in der Nähe von Hautfalten, ermöglichen es, die Knochenverletzung gewebeschonend zu erreichen. Zudem besteht heute die Möglichkeit, Frakturen  unter Einsatz von Optiken, d.h. endoskopisch assistiert über sehr kleine Zugänge zu behandeln. Unsere Klinik besitzt hier eine ausgewiesene Erfahrung insbesondere auf dem Gebiet der Frakturen mit Beteiligung des Kiefergelenkes.

Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung
Ihr Team der MKG-Marburg