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Kindertraumatologie

Verletzungen jeder Art beim Kind und Jugendlichen (Kindertraumatologie) werden in der Poliklinik der Klinik für Kinderchirurgie während der Tagesarbeitszeit behandelt. Für den speziellen Fall von Kindergarten- oder Schulunfällen (D-Arztverfahren) besitzt der Klinikleiter die Zulassung. Zu den Verletzungsarten gehören einmal alle „kleinen“ Verletzungen, wie Platzwunden, Verstauchungen, Prellungen, Quetschungen und einfache Knochenbrüche, die ambulant behandelt werden können. Bei schwereren Verletzungen, die möglicherweise auch operativ behandelt werden müssen, ist eine adäquate Versorgung jederzeit gewährleistet (Wiedereinrichtung von verschobenen Knochenbrüchen, unter Umständen mit Metallstabilisierung). Kopfverletzungen wie die sehr häufige Gehirnerschütterung im Kindesalter bedürfen einer stationären Überwachung, um im Einzelfall rechtzeitig Komplikationen erkennen und behandeln zu können; dies erfolgt auf unserer kinderchirurgischen Station. Weiterhin werden auch schwerere Brust-, Bauch- und Beckenverletzungen (Verletzungen von Lunge, Leber, Milz, Niere, Harnblase) jederzeit fachgerecht behandelt, bei Bedarf auch intensivmedizinisch, im Einzelfall operativ. Besonders wichtig ist die Möglichkeit einer ambulanten Nachbehandlung von Verletzungen, die in unserer Poliklinik gewährleistet ist.
Die Klinik für Kinderchirurgie ist überdies regional sowie überregional Referenzklinik für kindertraumatologische Fragestellungen (Zweitmeinung).