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Nasenkorrektur - Operationen (Rhinoplastik)

Die operative Korrektur der Nasenform und Nasenfunktion ist ein anspruchsvolles operatives Verfahren. Nähere Informationen zu den Möglichkeiten erfahren Sie unter diesem Punkt

Die Form der Nase ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich und vor allem abhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft. Innerhalb dieses weiten Spektrums unterschiedlicher Formen gibt es keine scharfe Grenze zwischen normal und krankhaft. So sind objektive und subjektiv empfundene Formstörungen mit und ohne Funktionsbeeinträchtigung keineswegs selten. Die Nasenform ist von Geburt an festgelegt. Spätere Einflüsse, meistens Unfälle, können zu Veränderungen der äußeren Form der Nase führen. Die betroffenen Patienten leiden insbesondere unter funktionellen Störungen wie behinderte Nasenatmung, Riechstörung, Kopfschmerzen, rezidivierende Nasennebenhöhlenentzündungen und Problemen beim Tragen einer Brille. Ein weiterer Aspekt ist die nicht selten vorliegende psychische Beeinträchtigung und Belastung der Patienten.

Wenn aus kosmetischen oder funktionellen Gründen der Wunsch zur Korrektur der Nase besteht, stehen heute bewährte Korrekturverfahren zur Verfügung. Die Nasenkorrektur betrifft Korrektur und/oder Rekonstruktion von Form, Größe und Stellung des knorpeligen und/oder knöchernen Nasengerüstes sowie der inneren und äußeren Nasenweichteile bei Funktionsstörung, Deformation und/oder Substanzdefekt.

Vor der geplanten Nasenkorrekturoperation ist ein ausführliches Gespräch zwischen Arzt und Patient erforderlich. Abstimmung von Operationswunsch des Patienten mit den Vorstellungen und Möglichkeiten der Operateure ist ein wesentlicher Bestandteil der Planung des Operationsziels. Die Anamneseerhebung und Beratung wird ergänzt durch Palpation und Insepktion der Nase und eine vollständige Hals-Nasen-Ohren-ärztliche Spiegeluntersuchung. Eine Rhinomanometrie und Olfaktometrie (Riechtest) sind genauso Bestandteil der Untersuchung wie eine standardisierte Fotodokumentation ggf. auch eine Röntgenuntersuchung der Nase und Nasennebenhöhlen zur präoperativen Diagnostik und Vorbereitung.

Wenn die Operation aus kosmetischen Gründen erfolgt, muss der Eingriff vom Patienten selbst bezahlt werden. Wenn die Korrektur der äußeren Nase zur Verbesserung einer funktionellen Störung wie z.B. einer Nasenatmungsbehinderung durchgeführt wird und demzufolge eine Operation der inneren Nase erforderlich ist, wird vor der Operation die Kostenzusage durch die Krankenkasse abgeklärt.

Die Operation wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt und dauert je nach Eingriff zwischen 30 Minuten und 4 Stunden. Der postoperative Schmerz ist meist sehr gering. Es kann jedoch je nach Art der Operation zu einer Schwellung der Augen und Wangen mit einer vorübergehenden Blaufärbung der letztgenannten Regionen kommen. Der stationäre Aufenthalt beträgt je nach Art der Operation meistens 3-5 Tage. Nach der Entlassung aus der Klinik wird nicht selten eine postoperative Kontrolle über 3 bis 4 Sitzungen angeraten.

Dieses kurze Informationsblatt dient zu Ihrer Information und ersetzt nicht das Gespräch und die eingehende Aufklärung durch den behandelnden HNO-Arzt. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen in unserer plastisch-rekonstruktiven Sprechstunde zur Verfügung.