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Ein Angebot aus einem Guss

Die neue Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am UKGM in Marburg

„Mit einer starken Mannschaft sind wir nun gut aufgestellt, um in die Zukunft zu gehen“, so beschreibt der Leiter des Zentrums, Prof. Uwe Wagner die neue Struktur in Marburg. Seit Oktober sind die bis dahin getrennten Bereiche Frauenheilkunde und Geburtshilfe nun unter einem Dach vereint.

Für diese gemeinsame Aufgabe wurde das Team verstärkt: 31 Ärzte und 80 Vollzeitkräfte in der Pflege arbeiten nun Hand in Hand, damit die Patientinnen in allen Bereichen von der Schwangerschaft bis hin zur Diagnose und Behandlung auch schwerer Erkrankungen optimal versorgt sind.

Schwerpunkte der Klinik sind die Kinderwunschbehandlung, die Onkologie hier speziell Brust- und Eierstockkrebs, die Pränataldiagnostik und die Geburtshilfe.In der Pränataldiagnostik, also der Beurteilung von Erkrankungen oder Fehlbildungen des heranwachsenden Embryos im Mutterleib, wird das Team durch den ausgewiesenen Experten, Prof. Roland Axt-Fliedner verstärkt, der standortübergreifend jetzt auch in Marburg tätig ist und die neue Einheit Ultraschalldiagnostik leitet. Er ist spezialisiert auf besonders schwierige Fälle in der vorgeburtlichen Diagnostik.Um die höchst mögliche Sicherheit und schnelle Wege für Mutter und Kind zu gewährleisten, bei denen eine Frühgeburt droht, ist die Station für Pränataldiagnostik nun direkt an den Kreißsaal angeschlossen. Dort werden rund um die Uhr ein Spezialistenteam für Frühgeborene und ein Intensivplatz vorgehalten.

Rund 1200 Geburten gibt es im Schnitt in der Marburger Geburtshilfe. „Mit unseren neu aufgestelltem Team und der technischen Ausstattung können wir das erheblich steigern und wir gehen davon aus, dass sich künftig mehr Familien dafür entscheiden, ihr Kind in unserer familienorientierten Geburtshilfe zur Welt zu bringen“, sagt Klinikdirektor Prof. Uwe Wagner. In der neu gegliederten Klinik steht Dr. Siegmund Köhler als Chefarzt der Sektion Geburtshilfe vor.

Insgesamt werden pro Jahr rund 5.000 Frauen stationär in Marburg behandelt. Die Zahl der ambulanten Patientinnen liegt im mittleren fünfstelligen Bereich. Damit gehört die Marburger Klinik mit Gießen zusammen zu den größten universitären Kliniken für Frauenheilkunde und Geburtshilfe bundesweit.