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Röntgen mal anders

Beim Wettbewerb “Röntgen-Kunst“ zeigen angehende Medizinisch-technische Radiologieassistenten ihr Können

Die sogenannten bildgebenden Verfahren wie Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) oder das Röntgen, sind ganz oft wichtiger Ausgangspunkt dafür, die Ursache einer Erkrankung zu erkennen und erfolgreich behandeln zu können. Ohne das entsprechende Know How der Menschen, die die Geräte bedienen, kommt kein gutes Bild zustande. In der Schule für Medizinischtechnische Radiologieassistenten (MTRA) am UKGM in Gießen werden die Anwärter genauestens mit den unterschiedlichen Verfahren und Herangehens- weisen in der Radiologie vertraut gemacht. Welches Verfahren ist für welche Erkrankung und Verletzung geeignet, welche Einstellung ist nötig, um bei genau diesem einen Patienten ein optimales Bild zu erreichen.

Die Leiterin der Schule und Direktorin der Klinik für Radiologische und Interventionelle Radiologie am UKGM Gießen, Prof. Dr. Gabriele Krombach, hat in diesem Jahr zum zweiten Mal einen „Röntgenkunst“-Wettbewerb für die Schüler der Abschlussklasse der MTRA-Schule ausgerichtet. „Mit dem Projekt „Röntgenkunst“ wol- len wir angehenden MTRAs eine kreative Herangehensweise an die unterschiedlichen Verfahren der Radiologie bieten. Für jede medizinische Fragestellung gibt es eine jeweils am besten geeignete Ausführungsart. Die jungen Leute entscheiden sich zuerst für das Objekt, das sie darstellen wollen, und wählen anschließend die am besten geeignete Ausführungsart aus. Dann verändern sie die Einstellparameter, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.Gegenstände des Alltags werdenso für Patienten und Besucher aus einer ungewohnten Perspektive sichtbar, die Bilder können wie in anderen Sparten der bildenden Kunst Emotionen und Aussagen vermitteln“,so Prof. Krombach.

Die Auszubildenden konnten im Rahmen ihrer praktischen Ausbildung alle in der radiologischen Klinik vorhandenen Geräte eigenständig nutzen, um ihre künstlerischen Vorstellungen umzusetzen. Die schönsten Bilder wurden prämiert und können in den Fluren der Radiolo- gischen Klinik auf der Ebene -1 im Neubau betrachtet werden.