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Info für Patienten

Für alle unsere Behandlungsversuche gilt: Wir gehen grundsätzlich so schonend wie möglich vor: Die minimal-invasiven Eingriffe an unserem Zentrum werden entweder ultraschallgesteuert durch kleine Hohlnadeln oder als sogenannte „Schlüsselloch-Chirurgie“ durch ein bis drei kleine Operationsröhrchen durchgeführt (fetoskopische Chirurgie). Der Außendurchmesser der Instrumente beträgt je nach Eingriff nur ein bis fünf Millimeter. Diese minimal-invasiven Behandlungstechniken stellen die Hauptalternative zur sogenannten „offenen Fetalchirurgie“ dar, bei der der Bauch der Schwangeren und ihre Gebärmutter über längere Schnitte eröffnet werden, um ein Ungeborenes erreichen und behandeln zu können.

Falls bei Ihrem ungeborenen Kind ein Herzfehler mit zu kleinen Herz- oder Gefäßstrukturen festgestellt wurde, steht Ihnen ab der 35. Schwangerschaftswoche zudem ein besonders schonendes, nicht-invasives Behandlungsverfahren (materno-fetale Hyperoxygenierung) zur Verfügung, über das Sie sich hier näher informieren können.

Übrigens werden die meisten Eingriffe in örtlicher Betäubung der mütterlichen Bauchwand und Gebärmutter durchgeführt. Falls diese Option auch für Sie in Frage kommt, bieten wir Ihnen gerne an, sich während des Eingriffs von ihrem Partner begleiten und unterstützen zu lassen.

Das Spektrum aller am DZFT vorgeburtlich behandelten Erkrankungen finden Sie in der linken Rubrikleiste aufgeführt.