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Implantate bei Parodontitis

Nach erfolgreicher Behandlung ist es gelegentlich so, dass durch die Zahnbettentzündung Destruktionserscheinungen im Bereich des Kieferknochens aufgetreten sind und Zähne verloren gingen.

Im Interesse einer Wiederherstellung der Kaufähigkeit, aber auch Restauration der oralen Ästhetik, ist es heute möglich, durch Einsatz von künstlichen Zahnwurzeln (Implantaten) verloren gegangene Zähne wieder zu ersetzen und über Jahre und Jahrzehnte hinweg zu erhalten.

Durch unsere langjährige Kompetenz ist es uns möglich verloren gegangenen Knochen und Gewebedefekte im Bereich des Alveolarfortsatzes durch gesteuerte Regenerationsmaßnahmen und Transplantationen wieder aufzubauen und damit die Voraussetzungen zu schaffen, dass durch enossale Zahnimplantate die Kaufähigkeit, aber auch ästhetische Beeinträchtigungen korrigiert bzw. der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt werden.

Die bisherigen klinischen Daten umfassen in Gießen ein Register, das über einen Zeitraum von 15 Jahren sorgfältig die Befunde der Patienten nach Zahnimplantationen mit vorhergehender Parodontitis dokumentiert. Unsere Erfolgsquote nach 10 Jahren liegt im internationalen Vergleich an der Spitze und erreicht 97,4%! Dies ist das Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Patient und kompetentem zahnärztlichem Team, so dass auch in zunächst ungünstig erscheinenden Fällen langfristig ein Erhalt und ein funktionierender Ersatz der verloren gegangen Zähne möglich ist.
Dabei sollte berücksichtigt werden, dass nach Entfernung aller eigenen Zähne, die erbliche Veranlagung (Disposition) eine Entzündung im Zahnbett bzw. am Implantat zu entwickeln (Peri-Implantitis) nicht beseitigt werden kann. Dies kann nur durch eine sorgfältige und langfristige Betreuung der Patienten erreicht werden. Unter ungünstigen Verhältnissen manifestiert sich bei über 50% dieser Patienten eine peri-implantäre Entzündungsreaktion, die in ihrem Ablauf und in ihrem Erscheinungsbild der parodontalen Entzündung sehr ähnlich ist.