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Aufgabengebiet

Wir beschäftigen uns schwerpunktmäßig mit allen Problemen des Zahnhalteapparates und der Schleimhäute in der Mundhöhle.

Diagnostik und Therapie erfolgen nach internationalen Standards, wobei wir die neusten Erkenntnisse und Forschungsergebnisse unseres Fachgebietes mit einbeziehen.

Gemeinsam mit den anderen Abteilungen unseres Hauses bilden wir zukünftige Zahnmedizinerinnen und Zahnmediziner aus, die im Rahmen der verschiedenen Lehrveranstaltungen auch klinisch tätig werden.

Unsere Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Pathogenese der Zahnbettentzündung, wo wir uns für verschiedene Risikofaktoren, die für die erbliche Disposition verantwortlich sind, interessieren, sowie für die Interaktionen des Immunsystems mit den oralen Bakterien, die letztendlich dazu führen, dass Knochen- und Zahnhalteapparat abgebaut werden. So sind wir auch in der Lage, mit Hilfe unserer in-vitro Modellsysteme grundlegende Fragen der parodontalen/gingivalen Infektion in-vitro zu testen und basierend auf diesen Ergebnisse neue Behandlungsmethoden zu etablieren.

Zusammen mit anderen Universitätseinrichtungen in Deutschland bzw. in Europa arbeiten wir in großangelegten Multicenterstudien an der Überprüfung der vorhandenen therapeutischen Konzepte und Entwicklung von neuen wirksamen Methoden, um die parodontale Erkrankung auszuheilen bzw. verlorenen Zahnhalteapparat wieder zurückzugewinnen. Alle konservativen und operativen Konzepte, die dafür in Frage kommen und wissenschaftlicher Überprüfung standhalten, sind in unserer Abteilung etabliert. Dazu gehören auch anspruchsvolle Methoden der Knochentransplantation und der Defektregeneration mit bioaktiven Proteinen.