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Dentinogenesis imperfecta
Die Dentinogenesis imperfecta ist ebenso wie die Amelogenesis imperfecta eine genetische Erkrankung.  Bei dieser Erkrankung ist die Bildung der inneren Zahnhartsubstanz (Dentin) gestört. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur Ursache und Behandlung dieser Erkrankung.

Mit einer Häufigkeit von etwa 1:8.000, gehört sie zu den häufigsten genetisch bedingten Erkrankungen. Sie kann alleine oder zusammen mit einer Osteogenesis imperfecta (Knochenerkrankung) auftreten. Es sind sowohl alle Milch- und alle bleibenden Zähne betroffen. Betroffene Milchzähne erscheinen gelb bis bernsteinfarben, während die bleibenden Zähne eine bläulich-graue Färbung aufweisen. Bei dieser Erkrankung ist die Dentinbildung (innere Zahnhartsubstanz) gestört. Es kommt sehr schnell, besonders an Milchzähnen, zu Abplatzungen des Zahnschmelzes, was zu einer schnellen Zerstörung und Abnutzung der Zähne führt. Die Zähne weisen ebenfalls eine erhöhte Kariesanfälligkeit auf.

Eine vergleichbare sehr seltene Erkrankung ist die Odontogenesis imperfecta. Bei dieser Erkrankung ist sowohl die Schmelzbildung (äußere Zahnhartsubstanz, vgl.: Amelogenesis i.) sowie die Dentinbildung (innere Zahnhartsubstanz) gestört.

Eine professionelle zahnärztliche Betreuung von Patienten mit diesen Erkrankung ist daher unerlässlich. Regelmäßige Zahnreinigungen sind sehr wichtig, da es an den rauen Oberflächen dieser Zähne zu vermehrter Plaqueanlagerung und Zahnsteinbildung kommt. Aufgrund der Substanzverluste, durch Schmelzabplatzungen, müssen deshalb in vielen Fällen frühzeitig die betroffenen Zähne überkront werden. Kleinere Defekte können mit zahnfarbenen Kunststoffen versorgt werden.

Sollte ihr Kind von einer dieser Erkrankungen betroffen sein, werden wir Sie gerne über Behandlungsmöglichkeiten informieren. Vereinbaren Sie dazu bitte einen Termin in unserer Poliklinik.

 


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