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Geschichte

Geschichte des MTRA-Berufs und der MTRA-Schule Gießen

Der MTRA-Beruf entstand mit der Entdeckung der X-Strahlen (im deutschsprachigen Raum auch Röntgenstrahlen genannt) durch den deutschen Physiker Wilhelm-Conrad Röntgen im Jahr 1895.
Die Röntgenphotographie wurde umgehend als ein geeigneter Beruf für junge Frauen angesehen und schon ein Jahr nach der Entdeckung der X-Strahlen trat die erste Röntgenschwester ihre Stelle in Krankenhaus in Hamburg Eppendorf an.
Am Klinikum der Justus-Liebig-Universität wird 1928 die Schule für Technische Assistenten eröffnet.
1950 wurde die durch den Krieg und die großen Zerstörungen im Universitätsklinikum Gießen unterbrochene MTA-Ausbildung wieder aufgenommen. Im Jahr 1964 wurde zusätzlich eine Schule für männliche MTA am hiesigen Klinikum gegründet. Diese wurde 1970 mit der schon bestehenden Schule zusammengelegt.
Durch die Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands und des geöffneten einheitlichen europäischen Binnenmarktes ergab sich die Notwendigkeit, eine einheitliche MTA-Ausbildung in Deutschland zu schaffen sowie eine rechtliche Grundlage zu haben, dass MTA´s mit deutschem Staatsexamen in Mitgliedstaaten der EU ihren Beruf ebenfalls ausüben können.
1993 wurde das nun geltende MTA-Gesetz verabschiedet. Neu daran waren im wesentlichen die Aufteilung in vier Fachrichtungen (Laboratoriumsmedizin, Radiologie, Funktionsdiagnostik und Veterinärmedizin) und die Ausbildungsverlängerung auf 3 Jahre für jeden Bereich.