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Ausbildungsbeschreibung

Das Ausbildungsziel ist in § 3 des Krankenpflegegesetzes beschrieben und besteht in der Vermittlung von fachlichen, personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen zur verantwortlichen Mitwirkung insbesondere bei der Heilung, Erkennung und Verhütung von Krankheiten.

Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen sind für Menschen, deren Gesundheit beeinträchtigt ist, eine wichtige Stütze. All die Tätigkeiten, die der Gesunde mit Leichtigkeit beherrscht, sind für den kranken Menschen Hindernisse, bei deren Bewältigung er die Hilfe der Pflegekräfte benötigt.
Das Aufgabenfeld der Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen beschränkt sich jedoch nicht nur auf diese unterstützende Funktion. Auch die präventive Arbeit zur Vorbeugung der Entstehung von Krankheiten und zahlreiche andere Tätigkeiten fallen in den Aufgabenbereich der Pflegenden.

In einer 3 –jährigen Ausbildung gibt es eine praktische Ausbildung in verschiedenen Stationen eines Krankenhauses. Diese praktische Ausbildung wechselt sich mit Phasen in einer Schule ab in der Theorie und Praxis unterrichtet wird und die praktische Ausbildung vor- und nachbereitet wird.

Ausbildungsziel

Das Ausbildungsziel ist in § 3 des Krankenpflegegesetzes beschrieben und besteht in der Vermittlung von fachlichen, personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen zur verantwortlichen Mitwirkung insbesondere bei der Heilung, Erkennung und Verhütung von Krankheiten. Die Pflege ist dabei unter Einbeziehung präventiver, rehabilitativer und palliativer Maßnahmen auf die Wiedererlangung, Verbesserung, Erhaltung und Förderung der physischen und psychischen Gesundheit der zu pflegenden Menschen auszurichten. Dabei sind die unterschiedlichen Pflege- und Lebenssituationen sowie Lebensphasen und die Selbständigkeit und Selbstbestimmung der Menschen zu berücksichtigen.

Die Ausbildung für die Pflege soll insbesondere dazu befähigen,

1. die folgenden Aufgaben eigenverantwortlich auszuführen:

  • Erhebung und Feststellung des Pflegebedarfs, Planung, Organisation, Durchführung und Dokumentation der Pflege
  • Evaluation der Pflege, Sicherung und Entwicklung der Qualität der Pflege
  • Beratung, Anleitung und Unterstützung von zu pflegenden Menschen und ihrer Bezugspersonen in der individuellen Auseinandersetzung mit Gesundheit und Krankheit,
  • Einleitung lebenserhaltender Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Ärztin oder des Arztes,

2. die folgenden Aufgaben im Rahmen der Mitwirkung auszuführen:

  • eigenständige Durchführung ärztlich veranlasster Maßnahmen,
  • Maßnahmen der medizinischen Diagnostik, Therapie oder Rehabilitation,
  • Maßnahmen in Krisen- und Katastrophensituationen, interdisziplinär mit anderen Berufsgruppen zusammenzuarbeiten und dabei multidisziplinäre und berufsübergreifende Lösungen von Gesundheitsproblemen zu entwickeln.