A A A
-->

Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen

Ambulanz für chronisch obstruktive Lungenerkrankungen und Lungenemphysem (COPD)

Verantwortliche:

Dr. Tobias Gessler
Leiter der Ambulanz, Funktionsoberarzt, Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Internistische Intensivmedizin Schlafmedizin

Dr. Stefan Kuhnert
Funktionsoberarzt

Kontaktdaten:

Terminvereinbarung telefonisch über die Ambulanzzentrale 0641/985-57030 (Montag bis Freitag 09:00 - 12:00 Uhr)

Im Notfall:

Info-Pforte: 0641/985-52900
Notaufnahme: 0641/985-57900

Pneumologische Ambulanzen 
Klinikstraße 33/Ebene 0 
35392 Gießen

Krankheitsbilder:

Chronische obstruktive Bronchitis und Lungenemphysem
Der internationale Fachausdruck „COPD“ ist eine aus dem Englischen übernommene Abkürzung für Chronic Obstructive Pulmonary Disease und beschreibt das Krankheitsbild der chronisch obstruktiven Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem. „Obstruktiv“ steht für eine Verengung der Atemwege, Bronchitis für eine Entzündung der Atemwege (Bronchien), Lungenemphysem für die Überblähung der Lunge durch Zerstörung der Lungenbläschen. Es handelt sich bei der COPD um eine chronische Erkrankung, d. h. die Erkrankung besteht lebenslang, eine Heilung bereits eingetretener Schädigungen ist nicht möglich. Eine Linderung der Beschwerden und Verbesserung der Lebensqualität kann jedoch in vielen Fällen erreicht werden. Die COPD gehört mit 3 bis 5 Millionen Betroffenen in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen, Rauchen ist mit Abstand die wichtigste Ursache für die COPD. Typische Beschwerden treten in der Regel schleichend auf, so dass die Diagnose häufig erst im fortgeschrittenen Krankheitsstadium gestellt wird. Wichtigste Krankheitszeichen sind chronischer Husten mit oder ohne Auswurf („Raucherhusten“), Luftnot in Ruhe oder bei Belastungen sowie Schwierigkeiten beim Ausatmen (meist mit Geräuschen wie Pfeifen oder Brummen verbunden).

Angebote:

Umfassende Diagnostik unter Berücksichtigung des Lungenblutkreislaufs und der Rechtsherzfunktion,
Gesamtes Behandlungsspektrum einschließlich lnhalationsschulung, Sauerstoffherapie, non-invasive Masken-Beatmung, endoskopische Maßnahmen beim Lungenemphysem („Bronchialventile“)
Teilnahme an Studien zur Prophylaxe von Exazerbationen und zum Lungensport
Zugang zu neuen Medikamenten im Rahmen von Studien

Weiterführende Informationen und Links

Selbsthilfegruppen: