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Ambulanz für Heimbeatmung

Verantwortliche:

Dr. Tobias Gessler, Leiter der Ambulanz, Funktionsoberarzt
Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Internistische Intensivmedizin Schlafmedizin
Prof. Dr. Hans-Dieter Walmrath, stellv. Direktor der Medizinischen Klinik II
Dr. Stefan Kuhnert, Funktionsoberarzt

Kontaktdaten:

Terminvereinbarung telefonisch montags bis freitags von 09:00 - 12:00 Uhr
über die Ambulanzzentrale Tel.: 0641/985-57030

Technische Fragen zu Geräten:

Atem-Center Tel.: 0641/985-47998

Im Notfall:

Info-Pforte Tel.: 0641/985-52900
Notaufnahmestation: Tel.: 0641/985-57900
Intensivstation (ITS 2.5) der Medizinischen Klinik: Tel.: 0641/985-51251

Medizinische Klinik und Poliklinik II
Pneumologische Ambulanzen 
Klinikstraße 33 
35392 Gießen

Krankheitsbilder:

Chronische respiratorische Insuffizienz im Rahmen von pneumologischen und (neuro-)muskulären Erkrankungen
Das Versagen der Atmung stellt eine der häufigsten Indikationen zur intensivmedizinischen Therapie dar. Die künstliche Beatmung über einen Tubus oder einen Luftröhrenschnitt ist ein etabliertes und sehr wirkungsvolles Verfahren zur Überbrückung eines Atmungsversagens in der Intensivmedizin. Dennoch birgt diese invasive Beatmung Risiken: das Infektionsrisiko ist deutlich erhöht, invasive Zugänge, Sedierung und künstliche Ernährung werden erforderlich. Die Entwöhnung von der künstlichen Beatmung, auch als Weaning bezeichnet, stellt eine weitere Problemphase dar, die zur Verlängerung der Intensivtherapie führt und einen wesentlichen Kostenfaktor bei Langzeitbeatmeten darstellt.

Seit Mitte der 80er Jahre wird die intermittierende nicht-invasive Beatmung bei Patienten mit chronischer respiratorischer Insuffizienz zunehmend erfolgreich eingesetzt. Die Patienten müssen nicht über einen Tubus oder Luftröhrenschnitt beatmet werden sondern werden über eine Nasen- oder Gesichtsmaske beatmet. In der Mehrzahl der Fälle führt eine ausschließlich nächtliche Maskenbeatmung zur einem guten Therapieerfolg. Ausgehend von den exzellenten Resultaten der Maskenbeatmung bei chronischer respiratorischer Insuffizienz wird diese Therapie seit Ende der 80er Jahre auch in der Intensivmedizin zur Therapie des akuten Atmungsversagens und bei der Entwöhnung vom Beatmungsgerät erfolgreich eingesetzt.

Angebote:

  • Ausführliche Diagnostik der Atemmuskelfunktion und des Gasaustausches
  • Indikationsstellung und Anpassung verschiedenster Formen der Heimbeatmung
  • Nachbetreuung nach Behandlung auf der Intensivstation wegen respiratorischer Insuffizienz
  • Anbindung an die pnuemologische Intermediate Care-Station zur Einstellung auf eine non-invasive oder invasive Heimbeatmung sowie zu Verlaufskontrollen
  • Enge Zusammenarbeit mit dem Atem-Center in der Klinik Seltersberg (technischer Support)

Weiterführende Informationen und Links

Selbsthilfegruppen: