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Verzeichnis der häufigsten Untersuchungen

Während des stationären Aufenthaltes werden je nach individuellen Erfordernissen verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Diese Untersuchungen werden von ärztlichem und pflegerischem Personal aber auch von Mitpatienten häufiger mit Abkürzungen bezeichnet. Einige dieser Abkürzungen wie z. B. das EKG sind nahezu jedem bekannt, andere wiederum klingen sehr fremd. Daher erhalten Sie an dieser Stelle eine kleine Übersicht der in unserer Klinik gängigen Abkürzungen für Untersuchungen (in alphabetischer Reihenfolge):

AEP:
Akustisch evozierte Potentiale: Während eines wiederholten Klicktons, den Sie durch einen Kopfhörer hören, wird ein EEG (s. unten) abgeleitet. Dies dient der Prüfung, ob krankhafte Veränderungen in der Hörbahn vorliegen.

BDK oder DK:
(Blasen-) Dauerkatheter: Der Urin wird durch einen Schlauch abgeleitet. Der Schlauch führt durch die Harnröhre in die Blase.

Braunüle:
Name für eine kleine Kanüle, welche in eine Armvene gelegt wird, um Infusionen verabreichen zu können.

BZ-TP:
Blutzucker-Tagesprofil: Der Blutzucker-Gehalt des Blutes wird nötigenfalls mehrfach am Tag gemessen, um Abweichungen von der Norm festzustellen.

CT:
Cranielles Computertomogramm: Darstellung des Kopfes mit einer speziellen Röntgentechnik. Damit ist eine genaue Darstellung von Hirnstrukturen in Schichtebenen möglich.

"Duplex":
Farbduplexsonographie: Ultraschall-Untersuchung der Gefäße, die das Gehirn mit Blut versorgen. Sie dient dazu, Erkrankungen der Hirngefäße wie z. B. Arteriosklerose oder Gefäßverengungen zu diagnostizieren. Die Untersuchung ist schmerzlos und hat keinerlei Nebenwirkungen.

EEG:
Elektroenzephalographie: Messung der elektrischen Aktivität des Gehirns mit Hilfe einer Haube und Elektroden. Das EEG dient beispielsweise der Prüfung, ob eine erhöhte Bereitschaft zu epileptischen Anfällen besteht und zur Registrierung von AEP/VEP. Auch diese Untersuchung ist schmerzlos und ohne Nebenwirkungen.

EKG:
Elektrokardiographie: Herzstrommessung. Messung der Reizleitung am Herzen, um z. B. Rhythmusstörungen nachzuweisen.

EMG:
Elektromyographie: Darstellung und Messung der elektrischen Aktivität der verschiedenen Muskeln ("Muskelstrommessung"). Bei dieser Untersuchung wird der erkrankte Muskel mit dünnsten Nadelelektroden untersucht. Gesundheitsrisiken bestehen nicht.

Infusionen:
Flüssigkeiten, die dem Patienten über eine Vene zugeführt werden können. Diese Flüssigkeiten können z. B. dem Transport von Medikamenten oder auch der Ernährung dienen.

LA:
Lungenaufnahme: Röntgenuntersuchung der Lunge.

Liquor:
Wasserklare Flüssigkeit, die das gesamte Gehirn umspült. Sie hat eine Schutzfunktion und dient als "Wasserkissen" für das Gehirn. Hier spiegeln sich vor allem entzündliche Veränderungen des Gehirns wider.

LP:
Lumbalpunktion: Zur Untersuchung des Liquor wird eine Probe dieser Flüssigkeit nach einer örtlichen Betäubung aus dem Bereich der Lendenwirbelsäule entnommen. Auf diese Weise gelingt es, Veränderungen des Liquors nachzuweisen. Diese Untersuchung ist ein Routineverfahren, das bei sachgerechter Durchführung nahezu risikolos ist.
LZ-EKG:
Langzeit-EKG: Die Funktion des Herzens wird über 24 Stunden gemessen und gespeichert. Hierbei können Rhythmusstörungen aufgezeichnet werden.

LZ-RR:
Langzeit-Blutdruckmessung: Der Blutdruck wird über 24 Stunden gemessen und gespeichert. Hierbei kann der Blutdruckverlauf überprüft werden.

MRT-Schädel:
Magnetresonanztomogramm des Kopfes: Darstellung des Gehirns und des Rückenmarks durch ein magnetisches Feld.

NLG:
Nervenleitgeschwindigkeit: Untersuchung der Leitfunktion der Nerven mit Hilfe von Reizelektroden. Dies dient der Prüfung, ob lokal begrenzte oder generelle Nervenschädigungen vorliegen.

VEP:
Visuell evozierte Potentiale: Während Sie verschiedene Muster auf einem Bildschirm sehen, wird ein EEG abgeleitet. Dies dient der Prüfung, ob sich krankhafte Veränderungen bei der Verarbeitung von visuellen Reizen feststellen lassen.

ZVK:
Zentraler Venenkatheter: Dies ist ein sehr dünner Schlauch, der in eine große Vene gelegt wird. Hierdurch können Medikamente und Flüssigkeiten verabreicht werden.