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Station Pfaundler

Zu uns auf Station Pfaundler können Kinder und Jugendliche aller Alterstufen nach Einweisung des betreuuenden Kinderarztes aufgenommen werden. Insbesondere widmen wir uns dort der Diagnostik und Therapie neurologischer Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters (Epilepsien, Entwicklungsverzögerungen, entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Muskelerkrankungen, seltene Stoffwechselerkrankungen)

Für die fachgerechte Betreuung unserer kleinen Patienten sorgen ein Oberarzt, vier Stationsärzte sowie examinierte Kinderkrankenschwestern und –pfleger.
Unserer Station Pfaundler umfasst 16 Betten in Doppelzimmern, die jeweils mit einem eigenen Bad ausgestattet sind. Die Mitaufnahme eines Elternteils ist meistens möglich und ausdrücklich erwünscht. Für die Zeit des stationären Aufenthaltes haben Sie die Möglichkeit, auf einer Beistellliege bei Ihrem Kind zu übernachten und bekommen genau wie Ihr Kind täglich drei Mahlzeiten gestellt.

Um einen reibungslosen Start und einen guten Verlauf des stationären Aufenthaltes Ihres Kindes gewährleisten zu können, bitten wir Sie, sich rechtzeitig im Laufe des Vormittags des mit Ihnen vereinbarten Aufnahmetages auf unserer Station Pfaundler einzufinden. Davor sollten Sie Ihr Kind bereits an der Pforte der Kinderklinik als PatientIn für unsere Abteilung angemeldet haben. Bringen Sie bitte hierzu eine Einweisung des behandelnden Kinderarztes mit.
Sollten Sie Fragen zu ihrem stationären Aufenthalt haben, die wir bereits im Vorfeld Ihres Aufenthaltes klären können, dann zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen.

Ansprechpartner:
Leitende Schwester Silke Specht
Telefon: 0641/985-43542

Historisches
Die Station ist benannt nach Meinhard von Pfaundler (1872-1947), der von 1902-1906 Professor und Vorstand der Kinderklinik in Graz war, wo er auch studiert und promoviert hatte. 1906 folgte er einem Ruf nach München an die Universitäts-Kinderklinik deren Leitung er übernahm. Pfaundler war einer der führenden Pädiater Deutschlands und leistete wesentliche Beiträge zur Fortentwicklung der Kinderheilkunde. Er blieb bis zu seiner Emeritierung 1939 in München.
Nach ihm benannt sind das Pfaundler-Hurler-Syndrom (eine Stoffwechselerkrankung) und die Pfaundler-Reaktion (Fadenreaktion auf Coli- und Proteusbazillen). Er war Mitherausgeber und -autor des "Handbuchs der Kinderheilkunde" und Mitbegründer der "Zeitschrift für Kinderheilkunde" und des "Zentralblatts für die gesamte Kinderheilkunde" sowie Schriftleiter der "Ergebnisse der Inneren Medizin und Kinderheilkunde".