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Studienzentrale für Non-Hodgkin Lymphome

Die Behandlung von Kindern mit Non-Hogkin-Lymphomen erfolgt derzeit im Rahmen des NHL-BFM Registry, das von den Studienzentralen Gießen und Münster geleitet wird. Die Non-Hodgkin-Lymphome stellen eine heterogene Gruppe verschiedener Lymphome dar, die unterschiedlicher Therapien bedürfen. Wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung für die Einteilung in therapeutische Untergruppen und Stadien sowie zur Therapie stellt die fortlaufende Beratung der behandelnden Kliniken sowie die zentrale Beurteilung von Knochenmark und Blut für die Non-Hodgkin Lymphome dar.
Zudem werden neue Therapieoptimierungsstudien für die einzelnen Untergruppen der Non-Hodgkin-Lymphome erarbeitet und initiiert. In unseren Forschungslaboren werden genetische Veränderungen der Krebszellen für bestimmte Lymphome untersucht, die uns Aufschluss über mögliche Entstehungsmechanismen dieser Erkrankungen und spezielle Eigenschaften der Tumorzellen geben können. Mit Hilfe dieser Informationen soll zukünftig eine krebsspezifische und weniger belastende Behandlung entwickelt werden. Weiterhin wird die Reaktion des Immunsystems gegen spezielle Lymphome, die sogenannten großzellig anaplastischen Lymphome, untersucht. Ziel dieser Untersuchungen ist die Entwicklung einer zielgerichteten spezifischen Immunbehandlung oder Impfung gegen Lymphknotenkrebs.