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Tagesklinik

Viele operative Eingriffe, wie zum Beispiel Bauchspiegelungen, Gebärmutterspiegelungen und –ausschabungen, Konisationen, Sterilisationen und Lasertherapien können ambulant durchgeführt werden, teilweise auch in lokaler Betäubung.

Viele operative Eingriffe, wie zum Beispiel Bauchspiegelungen, Gebärmutterspiegelungen und -ausschabungen, Konisationen, Sterilisationen und Lasertherapien können ambulant durchgeführt werden, teilweise auch in lokaler Betäubung.

Das ambulante Operationszentrum dient der reibungslosen, interdispziplinären präperativen Vorbereitung und der umfassenden ambulanten Versorgung der Patientin in direkter Kooperation mit Ihren Frauenärztinnen/ Frauenärzten.

Kurze Wege
Ausführliche Operationsaufklärung, anästhesiologische Aufklärung und eventuell noch ausstehende Untersuchungen werden vor jeder ambulanten Operation im ambulanten Operationszentrum durchgeführt. Dadurch werden lange Wege vermieden, die Wartezeiten für die Patientinnen werden auf ein Minimum reduziert und jede Patientin ist über die Diagnose, Befunde und vorgesehene Operation optimal informiert.

Moderne Ausstattung
Die Räumlichkeiten sind hell und freundlich gestaltet und die technische Ausstattung ist auf dem Neuesten Stand.

Durch die Vereinigung der Gynäkologie und Anästhesie unter einem Dach und durch die aktuellste Ausstattung zur Diagnostik, Operation und Überwachung wird eine optimale perioperative Versorgung unserer Patientinnen gewährleistet.

Ziele der Tagesklinik/ des ambulanten Operationszentrums sind:

  • optimale präoperative Vorbereitung
  • reibungsloser Ablauf der Operation
  • angemessen kurze postoperative Überwachungszeit
  • für die Patientinnen angenehmer Aufenthalt
  • aufgeklärte und zufriedene Patientinnen
  • kurze Wartezeiten

Vier Schritte zu einer sicheren ambulante Operation

1. Schritt – Vorbereitung außerhalb der Klinik

Ihre Frauenärztin/ Ihr Frauenarzt entscheidet, ob zuvor eine Vorstellung und Untersuchung bei Ihrer Hausärtzin/ Ihrem Hausarzt notwendig ist, und wird Sie ggfs. dorthin überweisen.

Wenn Sie gesund und jünger als 65 Jahre sind (keine Erkrankungen, keine Medikamente) brauchen Sie keine Befunde mitzubringen.
Bestehen chronische Krankheiten oder werden Sie regelmäßig mit Medikamenten behandelt, werden folgende Befunde benötigt:

  • EKG, wenn Sie viel rauchen, herzkrank oder zuckerkrank sind oder an Bluthochdruck leiden.
  • Narkosefähigkeit, die durch den Hausarzt ausgestellt wird.

2. Schritt – Vorbereitung in der Klinik

Auch für eine kleine und ambulante Operation ist ein Vorstellungstermin in der Klinik vor der eigentlichen Operation notwendig. Bitte stellen Sie sich zum vereinbarten Termin in der Poliklinik der Universitätsfrauenklinik vor.

WICHTIG: Dieser Termin ist nicht der Operationstag sondern dient nur der Vorbereitung zur Operation.

Neben der Aufklärung durch Frauenärzte und Narkoseärzte kann unter Umständen eine erneute Untersuchung oder Blutabnahme erforderlich sein.
Wir legen dann den Operationstag mit Ihnen fest.

Was sollen Sie mitbringen?

  • Eine geschriebene Liste Ihrer aktuellen Medikation.
  • Eine geschriebene Liste aller bisher bei Ihnen durchgeführter Operationen.
  • Alle Untersuchungsergebnisse für die Operation.

3. Schritt – Die Operation in der Klinik

Am vereinbarten Operationstag stellen Sie sich morgens um 6.30 Uhr in der Tagesklinik/ ambulanten Operationszentrum der Frauenklinik vor.

WICHTIG: Sie dürfen ab Mitternacht vor der Operation nichts mehr essen, nichts mehr trinken, nicht rauchen und auch keine Kaugummis, Bonbons etc. kauen.
Bitte denken Sie daran mindestens eine Woche vor der geplanten Operation keine Schmerzmittel einzunehmen, die Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin) enthalten.

Ausnahmen: Mineralwasser dürfen Sie bis morgens um 5.00 Uhr vor der Operation zu sich nehmen.


4. Schritt – die Zeit nach der Operation

Nach einer ambulanten Operation werden Sie nach einer angemessenen Beobachtungszeit wieder nach Hause entlassen, es sei denn medizinische Gründe sprechen dagegen. Bei Entlassung werden wir Sie über den Operationsverlauf und mögliche Befunde aufklären und Ihnen einen Brief für Ihre Frauenärztin/ Ihren Frauenarzt mitgeben.

WICHTIG: Sie dürfen nicht alleine nach Hause fahren sondern müssen abgeholt werden. Sie dürfen während der ersten Nacht nicht alleine und ohne Beobachtung sein.

Nach der Operation sollten Sie sich innerhalb von 1-2 Wochen wieder bei Ihrer einweisenden Frauenärztin/ Ihrem einweisenden Frauenarzt vorstellen. Vergessen Sie hierbei nicht den Arztbrief der Klinik sowie den Rücküberweisungsschein der Klinik.

Die Gewebeergebnisse der Operation werden Ihrer Frauenärztin/ Ihrem Frauenarzt gesondert innerhalb von 7 Arbeitstagen mitgeteilt.

Sollten weiterführende Operationen notwendig sein, melden wir uns telefonisch bei Ihnen. Bitte geben Sie daher bei der Aufnahme eine aktuelle Telefonnummer an, damit wir Sie erreichen können.

Wir hoffen Ihnen mit diesen Informationen eine Hilfe und Führung für die ambulante Operation gewesen zu sein und wünschen Ihnen sowohl für die Operation als auch für die Genesung alles erdenklich Gute.