Erstmals transorale Nebenschilddrüsenentfernung durchgeführt
Marburg, 02.02.2010.
Das Team um Dr. Karakas und Prof. Bartsch aus der Klinik für Visceral-, Thorax- und Gefäßchirurgie und Prof. Sesterhenn aus der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde des Universitätsklinikum Gießen/Marburg GmbH, Standort Marburg, haben am 25.01.2010 bei einer Patientin weltweit erstmals eine transorale Entfernung eines Nebenschilddrüsenadenoms durchgeführt. Im Rahmen ausgiebiger tierexperimenteller Untersuchungen wurde ein neuer Zugangsweg durch den Mundboden zu den Nebenschilddrüsen sowie ein Operationstubus (sog. Cervicoskop) mit entsprechendem Instrumentarium entwickelt, um eine Operation ohne sichtbare Narben zu ermöglichen. Eine Überfunktion der Nebenschilddrüsen (primärer Hyperparathyreoidismus), welche an bzw. hinter der Schilddrüse liegen, wird zunehmend häufiger diagnostiziert, wobei es sich meist um eine gutartige Vergrößerung einer der vier Nebenschilddrüsen (sog. Adenom) handelt. Therapie der Wahl ist die operative Entfernung des Nebenschilddrüsenadenoms. Hierzu waren bisher Hautschnitte am Hals von 2 bis zu 7 cm erforderlich. Vorteil der neuen Operation ist, dass keinerlei sichtbare Narben entstehen. Laut Prof. Bartsch muss nach dem Beleg der Machbarkeit zunächst im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie geprüft werden, ob die Heilungs- und Komplikationsraten dieses völlig neuen OP-Verfahrens nicht schlechter sind als mit den etablierten operativen Standardverfahren.
Fortbildungsprogramm
der Klinik für Visceral-, Thorax- und Gefäßchirurgie
07:45 s. t. – 08:15, Raum: 4316 / 0-Ebene
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05.04.2010
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Ostermontag
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12.04.2010
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T. Fritsch
Phönix Studie - Anästhesie
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19.04.2010
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V. Kanngießer
Standards Befunddokumentation Proktologie und Sonographie
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26.04.2010
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D. K. Bartsch
M + M-Konferenz
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03.05.2010
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J. Schirren
Behandlung des Pleuraempyems
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10.05.2010
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M. Steinkamp
Zeitgemäßes Management der GI Blutungen
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17.05.2010
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D. K. Bartsch
M + M-Konferenz
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24.05.2010
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Pfingstmontag
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31.05.2010
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A. Köppen, ltd. Oberstaatsanwalt, Marburg
Zur Frage der Todesursache im postoperativen Verlauf aus Sicht der Staatsanwaltschaft
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MaCh Programm 2010
Marburger Chirurgen auf dem Kongress der DGC in Berlin