
Willkommen in der Klinik für Orthopädie und Rheumatologie!
Die Klinik für Orthopädie und Rheumatologie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg, Standort Marburg hat eine lange Tradition bei Endoprothesenoperationen, aber versorgt auch Patienten mit allen anderen Routineeingriffen auf orthopädischem Fachgebiet. Speziell werden auch Risikopatienten und Patienten mit sehr kompliziertem orthopädischem Krankheitsbildern behandelt, wie z. B. schwierigen Infektionen, bösartigen Tumoren und Revisionseingriffen.
Die Abteilung befindet sich im Zentralklinikum auf den Lahnbergen in der Stadt Marburg. Hauptbahnhof und Innenstadt sind in nur wenigen Minuten erreichbar. Für Fernreisende steht einer der größten Flughäfen in Deutschland, der Frankfurter Flughafen, in einer Entfernung von 1 Stunde zur Verfügung.
Das Behandlungsspektrum der orthopädischen Abteilung umfasst die gesamte operative und konservative Orthopädie. Die Klinik bietet mit der Integration im Zentralklinikum eine ideale Möglichkeit zur interdisziplinären Behandlung. Dies betrifft vor allem die Tumor- und Wirbelsäulenpatienten, aber auch Patienten mit hohem Risiko wie z. B. Nierentransplantierte.
Die Nachbehandlung wird standardmäßig durch den Sozialdienst organisiert. Durch die Organisationsstruktur mit eigenem physiotherapeutischen Fachpersonal ist die lückenlose postoperative Rehabilitation sofort nach der Operation gewährleistet.
Durch die Verknüpfung von Forschung und Lehre mit dem klinischen Alltag wird ein hochmoderner Standard angeboten.
Viele Mitarbeiter weisen eine hohe Spezialisierung auf, wurden durch nationale und internationale Stipendien ausgezeichnet und publizieren regelmäßig in anerkannten Fachzeitschriften. Außerdem werden ärztliche Mitarbeiter zu Vorträgen auf nationalen und internationalen Kongressen eingeladen.
Ein besonderer Schwerpunkt besteht schon seit Jahrzehnten hier in Marburg in der Implantation von künstlichen Gelenken. In den letzten 2 Jahren sind neben der Implantation von Hüft- und Knieprothesen zunehmend auch Schulter- und Sprunggelenksprothesen mit großem Erfolg eingebaut worden. Auch die Zahl der Wechselendoprothetik bis hin zur Tumorendoprothetik ist in den letzten Jahren gestiegen. Spezielle Prothesen wie z. B. für Allergiepatienten oder bei infizierten Endoprothesen werden ebenfalls in steigender Zahl eingebaut. Dabei kommen spezielle Titanimplantate, aber auch eigens angefertige silberbeschichtete Prothesen zum Einsatz.
Gerade im Bereich der Infektionen besteht eine enge Kooperation mit Mikrobiologie und Hygiene sowie im Bereich der Allergiebehandlung mit der Hautklinik.
In der Diagnostik und Behandlung gutartiger als auch bösartiger Tumoren des Knochens und der Weichteile besteht eine große Erfahrung. In aller Regel ist die Anfertigung von speziellen Laboruntersuchungen und bildgebenden Maßnahmen erforderlich, bevor durch die Entnahme einer Gewebsprobe die endgültige diagnostische Abklärung erfolgen kann. Die Behandlung von bösartigen Tumoren erfolgt in Absprache mit der Interdisziplinären Tumorkonferenz, die zweimal wöchentlich mit verschiedensten Fachrichtungen stattfindet. In dieser Tumorkonferenz wird ein differenzierter Behandlungsplan festgelegt und die Therapie dann eingeleitet. Für diese Therapie stehen alle maßgebliche Fachrichtungen zur Verfügung, die nach dem neuesten Stand der Wissenschaft diese Tumorpatienten behandeln.
Es gibt verschiedene Spezialsprechstunden, die durch ausgewiesene Mitarbeiter betreut werden. Dazu gehören insbesondere die Schulter- und Rheumasprechstunden und auch die Fuß-, Kinder- und Wirbelsäulensprechstunde.
Wir wünschen allen Patienten eine erfolgreiche Behandlung und einen angenehmen stationären Aufenthalt. Und wir versuchen, Ihnen mit Kompetenz und Sensibilität mit allen Mitarbeitern bei der Beseitigung Ihrer Beschwerden zu helfen.
Mit freundlichen Grüßen aus der Orthopädie in Marburg
Univ.-Prof. Dr. S. Fuchs-Winkelmann
Direktorin